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Digitalisierung im Rechnungswesen – Anspruch und Wirklichkeit

Bild: Digitalisierung im Rechnungswesen – Anspruch und Wirklichkeit
Jochen Treuz - Experte für die Digitalisierung im Rechnungswesen (© Jochen Treuz)
Jochen Treuz - Experte für die Digitalisierung im Rechnungswesen (© Jochen Treuz)

(openPR) ZDF WISO zeigt: Zum Teil noch große (Wissens-)Lücken bei den Unternehmen

Am 22. September 2025 strahlte ZDF WISO die Dokumentation „Wie digital ist die Wirtschaft?“ aus. Die Sendung machte schonungslos deutlich, wie groß die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit vielerorts noch ist. So arbeiten Unternehmen teilweise noch mit Windows XP aus dem Jahr 2001 – und wundern sich anschließend, dass die Digitalisierung teuer wird. Auch die mangelhafte Internetversorgung auf dem Land bremst nach wie vor ganze Betriebe aus. Dabei steht mit Starlink seit zwei Jahren eine marktreife Lösung bereit, die vielerorts schlicht nicht genutzt wird.

E-Rechnung: Pflicht und Stolpersteine

Seit dem 1. Januar 2025 sind Unternehmen verpflichtet, elektronische Rechnungen empfangen und verarbeiten zu können. In der Praxis zeigt sich aber, dass die Umsetzung an Details scheitert. Häufig fehlen korrekte Angaben zu Document Type Codes, Tax Codes oder Payment Means Codes. Ebenso ist die europäische Übertragungsmöglichkeit Peppol in vielen Fachabteilungen noch kaum bekannt, obwohl sie ein zentrales Element für eine zukunftssichere Rechnungsabwicklung ist.

KI braucht vollständige Digitalisierung

Viele Verantwortliche setzen große Hoffnungen in den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Doch klar ist: Ohne ein vollständig digitales Rechnungswesen bleibt KI wirkungslos. Automatisierte Prüfung, Kontierung oder Auswertung von Belegen sind nur möglich, wenn Prozesse standardisiert und Daten durchgängig verfügbar sind. Papierbelege, Insellösungen und manuelle Schnittstellen verhindern jede sinnvolle Automatisierung.

Cybersicherheit als Pflicht

Ein oft unterschätzter Punkt ist die Cybersicherheit im Rechnungswesen. Wer sensible Daten digital verarbeitet, muss für deren Schutz sorgen. Angriffe auf Buchhaltungssysteme nehmen zu – und ohne konsequente Sicherheitskonzepte können selbst moderne ERP-Lösungen schnell zur Schwachstelle werden.

Digitalisierung braucht Strategie

Digitalisierung im Rechnungswesen ist keine reine IT-Aufgabe, sondern eine Querschnittsaufgabe. Einkauf, Vertrieb, Controlling und Buchhaltung müssen gleichermaßen einbezogen werden. Nur wenn Verträge, Prozesse und Systeme frühzeitig aufeinander abgestimmt sind, lassen sich Medienbrüche vermeiden und Effizienzgewinne erzielen. Moderne ERP-Systeme bilden dafür das Fundament, BI-Tools ermöglichen tiefere Analysen und Szenarien. Unternehmen, die konsequent auf diesen Weg setzen, berichten von Zeitgewinnen, höherer Datenqualität und schnelleren Entscheidungen.

Kernpunkte für die Unternehmenspraxis

  • Digitalisierung muss durchgängig gedacht werden – von der Unternehmensstrategie bis zur Verarbeitung von Belegen
  • BI-Tools schaffen Transparenz und liefern Frühwarnsignale
  • KI funktioniert nur in einem vollständig digitalisierten Umfeld
  • Cybersicherheit ist kein Zusatz, sondern Grundvoraussetzung
  • Der Controller kann zum Impulsgeber für digitale Prozesse werden.

Seminartermine

Wer die Umsetzung der Digitalisierung des Rechnungswesens vertiefen möchte, kann an ganztägigen Online-Seminaren von Jochen Treuz teilnehmen:

  • 6. Oktober 2025 über die Bildungseinrichtungen der IHKs in Arensberg, Bonn, Darmstadt, Heilbronn, Mannheim und Siegen
  • 30. Oktober 2025 über die AH Akademie Heidelberg

Mehr Infos: https://www.treuz.de/seminare-digitalisierung-im-rechnungswesen/

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