(openPR) Die Crowdfunding-Kampagne zur geplanten Kurzbiografie über die Kunsthistorikerin und „Monuments Woman“ Edith A. Standen ist offiziell abgeschlossen. Zwar wurde das ursprünglich anvisierte Fundingziel auf der Plattform Startnext nicht vollständig erreicht, doch kam genügend Unterstützung zusammen, um den Projektstart zu ermöglichen. Die Veröffentlichung der Publikation ist für das Frühjahr 2026 geplant.
Das Buchprojekt widmet sich dem Leben und Wirken von Edith Standen (1905–1998), einer herausragenden, bislang wenig bekannten Frau, die nach dem Zweiten Weltkrieg im Rahmen der „Monuments, Fine Arts and Archives“-Sektion der Alliierten eine zentrale Rolle bei der Sicherung und Rückgabe geraubter Kunst spielte. Als ausgebildete Kunsthistorikerin mit internationalen Wurzeln brachte sie Expertise, Präzision und Durchsetzungsvermögen in eine männerdominierte Struktur ein – Eigenschaften, die ihr eine Schlüsselposition bei der Rückführung von Kulturgütern verschafften.
Ziel der geplanten Publikation ist es, Edith Standen als Pionierin weiblicher Erinnerungskultur sichtbarer zu machen. Ihr Beispiel steht stellvertretend für viele Frauen, die im Schatten der großen Geschichtserzählungen wirkten und deren Lebenswege bisher kaum gewürdigt wurden. Darüber hinaus leistet das Projekt einen Beitrag zur Reflexion aktueller Debatten über den Umgang mit kulturellem Erbe, Provenienzforschung und internationaler Zusammenarbeit.
Hinter dem Projekt steht die Historikerin und Autorin Dr. Tanja Bernsau, die sich auf Vermittlungsformate zwischen Kultur, Öffentlichkeit und Wissenschaft spezialisiert hat. Mit dem Buch möchte sie nicht nur ein historisches Porträt liefern, sondern auch zeigen, wie differenzierte Erinnerungskultur heute lebendig gestaltet werden kann.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Unterstützer:innen, die das Projekt im Rahmen der Startnext-Kampagne begleitet und ermöglicht haben – durch finanzielle Beiträge, ideelle Unterstützung oder das Teilen in ihren Netzwerken.
Trotz des Abschlusses der offiziellen Kampagne bleibt eine weitere Unterstützung möglich. Interessierte können das Projekt weiterhin über einen freiwilligen Beitrag via PayPal fördern.
Mehr zum Edith-Standen-Forschungsprojekt auch auf der Webseite unter https://www.historica-cultural-services.com/publikationen/edithstanden










