(openPR) Die neueste Ausgabe unseres Energiemarktradars ist erschienen und kann hier heruntergeladen werden.
Die aktuellen Ausgabe des Energiemarktradars ist dem Thema Wärme gewidmet. Beim aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung gibt es erhebliche regionale Unterschiede. Beim Überblick über die Fernwärmepreise überrascht insbesonder die große Schwankungsbreite.
Die wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen Ausgabe sind:
- Der Stand der kommunalen Wärmeplanung zeigt regional deutliche Unterschiede. Neben dem Vorreiter Baden-Württemberg ist im Saarland, Nordrhein-Westfalen (NRW) und Rheinland-Pfalz die Wärmeplanung gut vorangeschritten.
- Insgesamt leben 76% der bundesdeutschen Einwohner in Kommunen, in denen die Wärmeplanung begonnen oder bereits abgeschlossen wurde. In Baden-Württemberg verfügt bereits ein Viertel aller Kommunen über einen Wärmeplan.
- Den größten Nachholbedarf haben die kleinen Kommunen, die nicht über die Ressourcenausstattung der mittelgroßen & großen Kommunen verfügen.
- Die Fernwärmepreise in Deutschland zeigen unabhängig vom Abnahmefall eine hohe Schwankungsbreite. Der maximale Preis liegt um den Faktor 3,5 über dem minimalen Preis.
- Die Mittelwerte der Preise liegen für die betrachteten Abnahmefälle zwischen 17,55 und 17,85 €cts/kWh. Anschlussleistung und jährliche Abnahmemenge haben auf den Preis allenfalls eine vernachlässigbare Wirkung.
- Regional zeigt sich ein deutliches Preisgefälle vom Norden und Osten zum Süden und Westen. Die niedrigsten FW-Preise finden sich in Rheinland-Pfalz, Bayern & NRW - die höchsten Preise sind in Brandenburg & Schleswig-Holstein zu bezahlen.
- Der Fernwärmepreis korreliert eindeutig mit den Netzgrößen - je größer das Netzgebiet um so niedriger der Preis & vice versa











