(openPR) Kurz vor dem Winter melden sich wieder besonders viele „Fachleute“ und spekulieren über die Heizölpreise. Da kein Mensch vorhersagen kann, wie sich die Rohölpreise, von deren Entwicklung der Heizölpreis abhängig ist, künftig entwickeln werden, fallen Spekulationen immer wieder auf fruchtbaren Boden.
Das Ergebnis: Viele Verbraucher werden verunsichert und sind empfänglich für „Spartipps“. Meistens läuft es auf ein und dieselbe Empfehlung hinaus, eine Sammelbestellung über das Internet aufzugeben. Damit könne man mehrere Prozent sparen. Sammelbestellanbieter im Internet profitieren auf diese Weise von der Verunsicherung der Kunden.
Ist das aber auch für Heizölkäufer ein gutes Geschäft? Er sollte mindestens folgendes bedenken:
- Auf den Preis zu spekulieren lohnt nicht.
- Niemand verschenkt etwas. Auch Sammelbestellvermittler im Internet, die nicht selbst Heizölhändler sind, wollen als zusätzliche Zwischenhändler Geld verdienen.
- Bei Sammelbestellungen ist das Haftungsrisiko oft nicht abschätzbar. Zahlt ein Mitglied der Sammelbestellgemeinschaft seine Rechnung nicht, besteht die Gefahr, dass alle anderen zur Haftung mit herangezogen werden.
- Ein „Schnäppchen“ aus heutiger Sicht kann bereits morgen durch die normale Preisentwicklung am Markt eine teure Angelegenheit sein.
- Wer billig und anonym kauft, verzichtet auf die Vorteile, die ihm eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem kompetenten Händler seines Vertrauens bringt. Dieser berät nicht nur über den günstigsten Kaufzeitpunkt, sondern auch über Einsatzvorteile neuer Heizölsorten (Premiumqualitäten, schwefelarmes Heizöl, demnächst Bioheizöl). Er bietet oder vermittelt auch eine qualifizierte Beratung rund um die Ölheizung (mit einer Modernisierung kann man bis zu 30 % Heizöl einsparen). Und er liefert zuverlässig die Menge, die der Kunde bestellt hat und bezahlt.
Fakten statt Spekulationen zur Heizölpreisentwicklung:
- Bundesdurchschnittspreis leichtes Heizöl am 31. August 2006: 66 Cent /Liter
- Bundesdurchschnittspreis leichtes Heizöl Anfang Juli 2007: 63 Cent/Liter
- Bundesdurchschnittspreis leichtes Heizöl Mitte September 2007: 67 Cent/Liter
- Bundesdurchschnittspreis leichtes Heizöl am 11. Oktober 2007 65 Cent/Liter
Wie sehr man sich irren kann, wenn man auf die Preisentwicklung spekuliert, zeigen folgende Zahlen:
- Rohölpreis am 10. August 2006: 78 $/barrel
„Experten“ sagten zu diesem Zeitpunkt für die nächsten Wochen bereits 100 $/barrel voraus.
Stattdessen sank der Rohölpreis dann bis Mitte Januar 2007 auf: 54 $/barrel
Inzwischen ist der Rohölpreis zwar wieder gestiegen, der Kursgewinn des Euro gegenüber dem Dollar verhinderte aber höhere Heizölpreise in Deutschland.
Regelmäßig gibt es weitere aktuelle Infos unter www.gdbm.de
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