(openPR) Wenn man sich die Berichte über das Verhalten der Manager in so manchem Unternehmen in den letzten Wochen und Monaten anschaut, fragt man sich: „Wie kann das geschehen?“ Wozu haben sich diese Menschen hinreißen lassen? Bei Siemens geht es um Schmiergeldzahlungen. Ähnliches kennen wir bereits von Volkswagen. Schaut man etwas weiter zurück, so erinnern wir uns an ENRON, das amerikanische Unternehmen, das weltweit die größte Pleite verursachte. Ein Finanzskandal, der nicht nur tausende Mitarbeiter in den Ruin trieb, sondern Milliarden von Dollar der Anleger vernichtete. Auch aus Deutschland kennen wir solche Finanzmanipulationen von ehemals geachteten Firmen, bei denen über 90% der Aufträge Luftnummern waren. Was steckt hinter diesen Täuschungen, Tricks und Manipulationen?
In seinem neuen Buch „Die Tabus in den Chefetagen. Warum es mit manchen Unternehmen bergab geht!“, versucht der Autor Harald G. Butzko eine Antwort auf diese Fragen zu geben. Butzko verfügt über 20 Jahre Erfahrung als Unternehmensberater in deutschen und ausländischen Unternehmen und hat dadurch Einblicke in das Räderwerk von Unternehmen bekommen.
„Die meisten Unternehmen werden gut geführt und es gehört auch zu den Persönlichkeit eines Managers kalkuliertes Risiko einzugehen“, betont er ausdrücklich, „aber wenn es bei manchen Firmen bergab geht, dann sind manchmal nicht die fachlichen Fehler die Ursache für den Niedergang, sondern die Persönlichkeitsdefizite der verantwortlichen Führungskräfte.“ Die persönlichen Unfähigkeiten müssen permanent tabuisiert und verdrängt werden. Der Erfolgsdruck, um jeden Preis, verstellt ihnen den Blick für eigene Fehlbarkeit. Dadurch werden auch unkalkulierbare Risiken eingegangen.
Im Laufe der Jahre sind sie zu mächtigen Personen geworden, mit einer immensen Verantwortung. Die persönliche Reife ist allerdings nicht im gleichen Maße mit gewachsen. So sind viele Chefs unsensibel für die eigenen Schwächen geworden. Dazu gehört auch die Unfähigkeit, Kritik annehmen zu können. Butzko zeigt auf, einige der bekannten Unternehmenspleiten der jüngeren Geschichte, haben wohl nur aufgrund mangelnder Selbsterkenntnis der Manager zum Ruin geführt. Zur Selbsterkenntnis würde gehören, die eigenen persönlichen Schwächen zu kennen. Aber die muss ein Manager - koste es was es wolle - um jeden Preis verbergen. Darüber zu sprechen würde auch bedeuten, das Gesicht zu verlieren und sich angreifbar zu machen. Also werden Persönlichkeitsdefizite verdrängt, so lange, bis scheinbar rationale Entscheidungen davon beeinflusst sind. Psychische Unzulänglichkeiten sind öfter die Ursache für Fehlverhalten und Crashs, als man vermutet.
Der Autor hat bereits zwei Bücher zu ähnlichen Themen veröffentlicht und gute Kritiken erhalten. So schrieb die Zeitschrift MOTIVATION: „Butzko spricht alle Aspekte und Bereiche an, mit denen sich eine Führungskraft auseinandersetzen muss.“ „Mit Butzkos Buch als Spiegel fällt so manche Schuppe von den Augen.“ (Management & Seminar). Und in der Zeitschrift MEETING aus Österreich war zu lesen: „Sehr realistisch gezeichnet. Butzko bringt die Probleme in lockerer Form auf den Punkt.“ "Wie Sie Alltag und Karriere in Einklang bringen, erklärt Harald G. Butzko" (Wirtschaftswoche). Das neue Buch ist nicht über den Buchhandel zu beziehen, sondern nur über die Homepage von butzko consult. Auf www.butzko.de kann das Buch für 8,90 Euro als PDF-Datei herunter geladen werden. Journalisten erhalten dort ein kostenloses Rezensionsexemplar.
Weitere Informationen:
Butzko consult
Schneewittchenweg 15
50259 Pulheim (b. Köln)
Homepage: www.butzko.de











