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Supercomputer JUPITER erreicht Rekord-Rechenleistung in Europa

10.06.202511:10 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Supercomputer JUPITER erreicht Rekord-Rechenleistung in Europa

(openPR) Der JUPITER-Booster, der von Eviden geliefert wird, ist final mit rund 24.000 GH200 Grace Hopper Superchips von NVIDIA bestückt, die für hochparallele Anwendungen optimiert sind – etwa für das KI-Training oder numerisch anspruchsvolle Simulationen.

Damit können zum Beispiel größte KI-Modelle, sogenannte Large Language Models (LLM) trainiert werden – bei voller Auslastung benötigt JUPITER dafür weniger als eine Woche.

Die Booster-Partition wird zukünftig um eine Cluster-Partition ergänzt, die von ParTec geliefert wird und über klassische Prozessoren (CPUs) mit hoher Speicherbandbreite verfügt. Diese ist speziell für datenintensive Aufgaben vorgesehen.

Mit seiner enormen Rechenkapazität eröffnet JUPITER neue Möglichkeiten in vielfältigen Anwendungsfeldern. Er verbessert die Klima- und Wettersimulation, um unter anderem die Vorhersage von lokalen Extremereignissen wie Starkregen und heftige Gewitter entscheidend zu verbessern. Auch die Entwicklung und Optimierung eines nachhaltigen Energiesystems wird JUPITER deutlich voranbringen.

Herausragende Energieeffizienz

Neue Maßstäbe setzt JUPITER ebenfalls in puncto Energieeffizienz – mit mehr als 60 Milliarden Rechenoperationen pro Watt ist JUPITER der effizienteste unter den 5 leistungsfähigsten Superrechnern der Welt.

JUPITER ist mit seiner hocheffizienten Warmwasserkühlung zudem darauf ausgelegt, die im Betrieb erzeugte Abwärme zum Heizen von Gebäuden zu nutzen und soll in das Wärmenetz des Jülicher Campus eingebunden werden.

Früher Zugang für Forschung und KI
In Jülich sind der JUPITER Booster und alle Speichersysteme vollständig aufgebaut und können über das JUPITER Research and Early Access Program mit mehr als 100 ausgewählten nationalen und internationalen Anwendungen, den GCS Exascale Pioneer Call sowie die ausgerufene Gauss-AI-Compute Competition für KI-Projekte in den nächsten Wochen genutzt werden.

Förderung
JUPITER, der „Joint Undertaking Pioneer for Innovative and Transformative Exascale Research“, wird zur Hälfte von der europäischen Supercomputing-Initiative EuroHPC Joint Undertaking (EuroHPC JU) und zu je einem Viertel vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR, vormals BMBF) sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW) über das Gauss Centre for Supercomputing (GCS) finanziert.

Statements

Anders Jensen, Exekutivdirektor der EuroHPC JU:
"JUPITER ist ein historischer Meilenstein, der die Rechenleistung Europas bereits vor seiner endgültigen Abnahme auf ein noch nie dagewesenes Niveau hebt. Mit seinen Exascale-Fähigkeiten wird JUPITER zu Durchbrüchen in Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft führen und Europas technologische Souveränität und globale Wettbewerbsfähigkeit stärken. Ich freue mich darauf, zu sehen, wie er in den kommenden Wochen seine volle Leistung erreicht."

Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen:
"Künstliche Intelligenz ist der Rohstoff im digitalen Zeitalter. Der Superrechner JUPITER ist die Turbine, damit wir diesen neuen Rohstoff sinnvoll nutzen können. Wir sind stolz darauf, dass einer der schnellsten Rechner der Welt im Rheinischen Revier vom Jülich Supercomputing Centre konzipiert wurde. Ich bin sicher, JUPITER wird in Zukunft eine enorme Anziehungskraft für die klügsten Köpfe der Welt entfalten. Sie werden uns dabei helfen, KI-Anwendungen zu entwickeln, die unseren Alltag einfacher und besser machen. Das gilt für Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in der Medizin ebenso wie für smarte Mobilitätslösungen."

Prof. Dr. Astrid Lambrecht, Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich:
"JUPITER ist ein zentraler Baustein für Europas digitale Souveränität. Er setzt schon heute neue Maßstäbe, die sein Potenzial für Wissenschaft und Wirtschaft und Gesellschaft für Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz demonstrieren."

Prof. Dr. Dr. Thomas Lippert, Direktor des Jülich Supercomputing Centre:
"JUPITER ist der Höhepunkt einer über 10 Jahre laufenden Entwicklungsarbeit des JSC mit europäischen und internationalen Partnern. JUPITER wird das weltweit modernste und vielseitigste Exascale-System für hochpräzise Simulationen und das Training größter KI-Modelle sein."

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