(openPR) Die Arbeitsgemeinschaft Umwelt-Energie-Verkehr von WASG und Linkspartei begrüßt den Vorstoß der SPD-Landtagsfraktion, die Hessische Landesregierung von ihrem Wettbewerbswahn abzubringen.
Hajo Zeller, umweltpolitischer Sprecher der Linkspartei Hessen. erklärt: "Nicht nur das Bundesverwaltungsgericht hat der Hessischen Landesregierung eine Absage erteilt. Auch die neue EU-Verordnung zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist ein Schlag ins Gesicht von CDU und FDP. In dieser Verordnung ist eindeutig festgeschrieben, dass die Landkreise, kreisfreien Städte als Aufgabenträger des ÖPNV frei wählen können, wie sie ihren ÖPNV organisieren wollen. Sie können den ÖPNV selbst erbringen, mit einem Amt oder einem Regiebetrieb, oder sie können die Verkehrsdienstleistungen an eigene Firmen direkt vergeben. Nur wenn sie an Dritte vergeben werden sollen, müssen die Verkehrsdienstleistungen ausgeschrieben werden."
Per Oldehaver, WASG Hessen, ergänzt: "Diese EU-Verordnung bietet die Grundlage dafür, dass der Dumpingwettbewerb in den hessischen kommunalen Verkehrsbetrieben aufhören kann. Es ist nicht mehr möglich, mit Verweis auf angeblich zwingende EU-Vorschriften in den kommunalen Verkehrsbetrieben die Löhne zu drücken. Wir fordern Ministerpräsident Koch auf das Gesetz zurückzunehmen und das Lohndumping zu Lasten der Beschäftigten und der Sicherheit der Fahrgäste einzustellen. Wenn neue vereinigte Partei DIE LINKE im Januar in den Landtag einzieht, werden wir eine Initiative starten, dass dieses ÖPNV-Gesetz wieder abgeschafft wird."
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