(openPR) Das Thema Geldwäscheprävention wird zunehmend komplexer und stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Das Online-Seminar „Verstärkte Sorgfaltspflichten nach dem GwG“ richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die ihre Kenntnisse in diesem wichtigen Bereich vertiefen und praxisnahe Lösungen kennenlernen möchten.
Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern die Hintergründe und Notwendigkeiten für die Anwendung verstärkter Sorgfaltspflichten gemäß dem Geldwäschegesetz (GwG) zu vermitteln. In zwei aufeinander aufbauenden Modulen wird ein umfassender Einblick in die gesetzlichen Anforderungen und deren praktische Umsetzung gegeben.
Modul 1: PePs und auffällige Transaktionen
In Modul 1 am 26. September 2024 liegt der Fokus auf politisch exponierten Personen (PePs) und auffälligen Transaktionen. Teilnehmer erhalten eine fundierte Einführung in das System der Kundensorgfaltspflichten und die Abgrenzung von allgemeinen und verstärkten Sorgfaltspflichten des GwG. Anhand von Fallstudien werden typische Problemfelder aus dem Tagesgeschäft beleuchtet, und es wird aufgezeigt, wie Unternehmen selbst Fälle erhöhten Risikos definieren und bewerten können.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die praxisnahe Behandlung auffälliger Transaktionen nach § 15 GwG und die damit verbundenen Pflichten. Welche Maßnahmen sind bei Verdachtsfällen zu ergreifen? Wie lässt sich der Verdachtsfallbearbeitungsprozess effizient gestalten? Diese und weitere Fragen werden ausführlich diskutiert und anhand realer, anonymisierter Fallbeispiele veranschaulicht.
Modul 2: Korrespondenzbeziehungen und Hochrisikoländer
Das zweite Modul am 27. September 2024 widmet sich den besonderen Herausforderungen von Korrespondenzbeziehungen und der Einstufung von Hochrisikoländern. Hierbei werden die gesetzlichen Grundlagen und Funktionsweisen im Zahlungsverkehr im Kontext des Korrespondenzbankgeschäfts erläutert. Die Teilnehmer lernen, typische Geldwäscherisiken zu erkennen und effektive risikomitigierende Maßnahmen zu implementieren.
Ein aktueller Schwerpunkt ist die neue Hochrisikoländerliste der EU sowie die fortlaufende Evaluation durch die Financial Action Task Force (FATF) und die EU. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die neuesten regulatorischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Praxis.
Praxisnahe Lösungen und Diskussion
Beide Module beinhalten interaktive Elemente, in denen die Teilnehmer ihre Erfahrungen einbringen und konkrete Lösungsansätze diskutieren können. Nach Abschluss des Seminars verfügen die Teilnehmer über ein umfassendes Verständnis der erhöhten Risiken und der gesetzlichen Anforderungen an verstärkte Sorgfaltspflichten. Sie sind in der Lage, diese Anforderungen effektiv in ihrer täglichen Arbeit umzusetzen und ihre Organisation so gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung abzusichern.
Detaillierte Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier auf unserer Webseite.












