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Tief im Osten Europa so nah?

22.05.202408:37 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild:  Tief im Osten Europa so nah?
Moldova Buchtitel (© Katharina Füllenbach)
Moldova Buchtitel (© Katharina Füllenbach)

(openPR) Die Republik Moldau, auch als Moldawien oder Moldova bekannt, stand im Westen seit dem Ende der Sowjetunion lange nicht im öffentlichen politischen oder kulturellen Fokus. Ins Rampenlicht geriet die Republik erst wieder durch den Überfall Russlands auf die Ukraine. Plötzlich wurde der winzige Staat, geographisch eingeklemmt zwischen der Ukraine und Rumänien, zu einem viel beachteten Hotspot des Konflikts. Und auch ein dreißig Jahre alter „frozen conflict“ mit dem abgespaltenen Transnistrien erhielt neue Aufmerksamkeit. 

Transnistrien bringt bis heute seine Nähe und Solidarität zu Russland nicht zuletzt mit der Weiterführung der Flagge der früheren moldauischen sozialistischen Sowjetrepublik zum Ausdruck. Gleichzeitig nähert sich die Republik Moldau spätestens seit der Wahl der derzeitigen Präsidentin Maia Sandu mit großen Schritten der Europäischen Union an. Die Gemengelage wird verkompliziert durch eine zweite autonome Republik auf moldauischen Staatsgebiet: die Autonome Republik Gagausien. Deren Beharren auf Unabhängigkeit speist sich weniger durch einen politischen Richtungskonflikt, denn aus dem ethnischen Selbstbewusstsein der turkstämmigen Gagausen mit ihren eigenen Sprache und Kultur.

Diese geographischen und politischen Besonderheiten waren immer schon speziell, haben aber seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine noch einmal an Schärfe gewonnen. Zum einen sind Millionen ukrainischer Flüchtlinge durch das Land Richtung Westeuropa geströmt. Zum anderen bildet Moldova aufgrund seiner geographischen Lage ein gefährliches mögliches Einfallstor für weitere russische Eroberungen.

Katharina Füllenbach hat das Land in diesen unübersichtlichen Zeiten insgesamt sieben Wochen bereist. Sie beschreibt in ihrem Buch die verschiedenen Interessen, Strömungen und Zielsetzungen, welche zusammengenommen das Bild einer eher auseinanderdriftenden Nation ergeben. Ein besonderer Fokus ihrer Beobachtungen liegt dabei auf den Erinnerungskulturen im öffentlichen Raum, die sich je nach Region stark unterscheiden. Ihr Reisebericht liefert viele persönlichen Eindrücke, berichtet von konkreten Erfahrungen und Begegnungen und gibt Hintergrundinformationen zu Land, Menschen und Geschichte. Sie vermeidet, wie auch schon in ihren früheren Reisebüchern, jegliche Bewertung. Vielmehr nimmt sie ihr Publikum mit auf eine Lesereise und gibt ihm Gelegenheit sich selbst eine Vorstellung von einem Land zu machen, welches, trotz vieler interessanter Aspekte, bisher als touristische Destination kaum je in Erscheinung getreten ist. 

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