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Überrascht uns ein Anstieg an Pflegefällen wirklich?

21.04.202413:05 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Überrascht uns ein Anstieg an Pflegefällen wirklich?
Angelika Niedermaier, Pflegeberaterin und Rednerin (© Stiegler Fotografie)
Angelika Niedermaier, Pflegeberaterin und Rednerin (© Stiegler Fotografie)

(openPR) Seit vielen Jahren, eigentlich schon seit Jahrzehnten ist es kein Geheimnis mehr und wird vielmehr vollumfassend und allerorts diskutiert: Der Anstieg von Pflegefällen und die – nach wie vor ungeklärte – Versorgung von Pflegebedürftigen in der Zukunft.

Und dennoch drehen immer noch viele den Kopf in eine andere Richtung, wenn Fragen hierzu aufkommen. Sätze wie „Wenn es soweit ist, dann kümmere ich mich darum.“ oder „Gottseidank bin ich noch nicht davon betroffen.“, genauso wie „Ich bin froh, dass ich Kinder habe.“, hört Pflegeberaterin Angelika Niedermaier nahezu täglich. Diese Sätze kommen aber nicht von den Menschen, denen sie täglich mit ihren Beratungen weiterhilft, die Versorgung zu klären und regeln. Diese Menschen stecken bereits mittendrin und sind betroffen von den vorherrschenden Gegebenheiten unseres Systems, das keine ausreichende und zufriedenstellende Versorgung mehr gewährleisten kann. Nein, diese Sätze kommen in erster Linie von Leuten, wie du und ich, aus der Gesellschaft, durchaus auch schon sogenannte „Mittel-Ager“, aber natürlich überwiegend von der jungen Generation, für die das Alter und alle damit zusammenhängenden Themen der Pflege noch weit entfernt. Oder ist es besser zu sagen: vermeintlich weit entfernt liegen?

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde vor Kurzem der Vizevorsitzende des GKV (Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen) zitiert mit den Worten: „Wuchs die Zahl der Pflegebedürftigen in früheren Jahren etwa um 326.000 Fälle pro Jahr, gab es 2023 auf einmal ein Plus von 361.000 Fällen. Das ist ein Anstieg von elf Prozent.“ Weiter wurde erörtert, dass die Ursache nicht ganz eindeutig geklärt werden kann und es womöglich eine Folge von verspäteten Begutachtungen durch den Medizinischen Dienst sein könnte, weil die Betroffenen die Gutachter nicht früher ins Haus lassen wollten. Für Pflegeberaterin Angelika Niedermaier unverständlich, dass hier keine weiteren Aspekte Raum finden. Zu ihren Klienten zählen immer mehr Kinder, zum Teil schon ab Geburt, weil deren Diagnosen einen solch hohen Pflegeaufwand nach sich ziehen, dass die Eltern einen Pflegegrad beantragen. Aber auch ältere Kinder mit zunehmend psychischen Problemen und vor allem der Diagnose Autismus gehören zu ihrem Beratungsklientel. Junge Erwachsene und auch Menschen mittleren Alters oder Opfer mit Auswirkungen durch die letzten wenigen Jahre finden immer öfter den Weg zu Angelika Niedermaier und erhoffen sich Unterstützung und Hilfe, um ihren Bedarf an Pflege und Betreuung offiziell regeln zu können. Und nicht zuletzt sind es auch unsere Mitbürger aus anderen Ländern, die schutzsuchend auch die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen müssen. Pflegebedürftigkeit ist also längst nicht mehr nur mit Alter in Verbindung zu bringen. Als Rednerin macht sich Angelika Niedermaier daher stark, um die Gesellschaft aufzurütteln. In ihren Vorträgen widmet sie sich diesem brisanten Thema Pflege und wie die Versorgung in Zukunft gewährleistet werden kann. Welche Strategien für die Pflege der Zukunft sie als wichtig erachtet, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen, zeigt sie auch anhand von Beispielen aus ihrer aktiven Zeit als ehemalige Heimleiterin auf. Sie bringt ein hohes Maß an Erfahrung mit, denn zu sorglos wird in unserer Gesellschaft davon ausgegangen, dass es diese Versorgungsform immer weiter geben wird. Auch in diesem Bereich ist eine extreme Herausforderung an der Tagesordnung, nämlich die der Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung. Es braucht Innovationen in allen Bereichen der Pflege, egal ob in der häuslichen Umgebung oder im professionellen Unternehmerbereich. Nur hinschauen will noch keiner so ganz genau! Rednerin Angelika Niedermaier schaut schonungslos hin und bringt es auf den Punkt: Wir sind alle gefragt, uns hier einzubringen, denn wir kommen unter Umständen alle in diese Situation, dass wir Pflege und Betreuung brauchen. Und dann braucht es Lösungen und die entsprechenden Angebote. Sie fragt bei ihren Zuhörern nach, wie sie zum Alter stehen, welchen Blick sie darauf haben und fordert auf, in die Eigenverantwortung zu gehen. Wie kann sich jeder im Einzelnen auf das Älterwerden vorbereiten? Was können wir gemeinsam in der Gesellschaft tun? Sich bei diesem Thema auf die Politik zu verlassen, dass diese auch in Zukunft alles zu unserem Wohle regeln wird, ist nahezu aussichtslos. Rednerin Angelika Niedermaier zeigt auf, was sich ändern muss und auch welche Möglichkeiten es hierfür gibt. Sie ermutigt zum Anpacken, zum Losgehen und Umsetzen. Nur so kann uns die Zukunft nicht mehr überraschen. Der Bereich der Pflege ist berechenbar und die Zahlen zeigen uns heute schon schonungslos auf, wo die Reise hingeht – wenn wir nicht jetzt einen anderen Weg einschlagen!

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