(openPR) Es gibt zahlreiche Ratgeber für Testamente und Erbverträge, auch mit Darstellungen ausländischer Erbrechts-Systeme. Und auch als Erbe kann man auf einschlägige Bücher und Leitfäden zurückgreifen. Bislang jedoch gibt es keine Publikation, die speziell auf den deutsch-südafrikanischen Erbfall ausgerichtet ist. Dies ist ein Erbfall, bei dem die Rechts- und Steuersysteme beiden Staaten wegen
Der Personen (Erblasser oder Erben) oder/und Dem Vermögen (Art + Belegenheit)in Kollision zueinander stehen. Und da beide Systeme grundlegende Unterschiede aufweisen, ist gerade der deutsch-südafrikanische Erbfall besonders facettenreich.
Nachlass-Spaltung
D stellt auf die Staatsbürgerschaft ab, SA dagegen auf den Wohnsitz oder die Belegenheit einer Immobilie.
Nachlass Verwaltung
D hat die Universal-Sukzession, in SA geht der Nachlass auf einen Verwalter über.
Pflichtteil
Nach deutschem Erbrecht gibt es einen Pflichtteil, den SA nicht kennt.
Steuern
D besteuert die Erben, wobei unterschiedliche Freibeträge + Steuertarife angewendet werden; SA erhebt eine lineare Steuer von 20% auf den Nachlass; die Erben werden nicht besteuert.
Dies zeigt, dass der deutsch- südafrikanische Erbfall sehr kompliziert sein kann, er bietet aber auch interessante Gestaltungs¬möglichkeiten, indem gezielt eines der Systeme zur Anwendung gebracht wird. Dabei gibt es Grenzen, Risiken und Fallstricke, die in diesem Buch behandelt werden. Ergänzend werden auch die Grundzüge des Internationalen Privatrechts der Schweiz sowie von Österreich und Luxemburg dargestellt.
Kapstadt, im März 2007
Dr. Günter Pabst
DER DEUTSCH- SÜDAFRIKANISCHE ERBFALL
Recht, Steuern, Gestaltungen
Handbuch zur internationalen Vermögens- und Nachfolgeplanung
Dr. Günter Pabst - Rechtsanwalt
€ 38,00 inklusive MWST und Versandkosten
288 Seiten
Ab Mai 2007 lieferbar
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit finden Sie unter: www.capetown-online.com/index.php?id=500,2678,0,0,1,0









