(openPR) Die Bedeutung von Aggression für eine gesunde Leistungs- und Innovationskultur, warum Kuschelkulturen langweilig sind und Aggression ohne Bindung wertlos ist.
Wenn Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des gemeinsamen Handelns leisten, dann dürfen sie zu Recht erwarten, dass sie Anerkennung für die erbrachte Leistung erhalten. Anerkennung für Leistung wird als Sieg empfunden und ist damit die humanste und wünschenswerteste Form aggressiver Triebbefriedigung.
Auf der Basis der Anerkennung fällt es leichter, anstehende Auseinandersetzungen auszutragen. Insofern leistet Aggression einen ganz unerwarteten Beitrag zu einem humanen und sozialen Umgang miteinander: ‚konstruktiv‘ kann erst dann kritisiert werden, wenn Mitarbeiter die prinzipielle Sicherheit von Bindung und Anerkennung haben.
Wenn Kuschelteams weder Anerkennung ermöglichen noch Auseinandersetzungen führen, bildet sich ein Klima zwischenmenschlicher Spannung aus. Unter den Mitgliedern kommen Missgunst und Neid auf. So hat Aggressionsvermeidung in der Teamorganisation immer wieder zu viel Leid und Leistungsverlust geführt.
Auch wenn es zunächst widersprüchlich klingt: Gleichmacherei, das Abschaffen von Rängen und die Nichtanerkennung von Einzelleistungen sowie das Vermeiden von Auseinandersetzungen „um des lieben Friedens willen“ führt Teams ins sozietäre Chaos. Misslingendes Teamwork und emotional belastete Beziehungen sind die Folge davon, wenn Aggression in seiner wichtigen und Team stärkenden Form nicht stattfindet.
Andreas Diehl aus Köln hat mit Andreas Schnabel aus Karlsruhe den Podcast „Lob der Aggression“ aufgenommen.
Andreas Diehl ist Berater und Impulsgeber für Unternehmen in Sachen Digital, Agil, Innovation und Sinnhaftigkeit. Andreas Schnabel ist Gründer des Instituts für BioLogik, Coach und Referent zum Thema Verhaltensbiologie in Führung und Motivation.
Der Link zum Podcast „#16 – Lob der Aggression mit Andreas Schnabel“ lautet: https://digitaleneuordnung.de/podcast/16-lob-der-aggression-mit-andreas-schnabel/
Fazit: Zwischen „Kuscheln und Kämpfen“ bestehen viele Missverständnisse und Unsicherheiten. Daraus resultieren falsche Erwartungen und Vorstellungen im Team. Das gemeinsame Handeln wird gebremst und es folgt Leistungsverlust und Motivationsschwund.
Das Verständnis über die Triebnatur der Aggression hilft dabei, die positive Seite des „Triebs zum Sieg“ zu erkennen und die Kraft der Aggression in den Dienst der gemeinsamen Leistung zu stellen.













