openPR Recherche & Suche
Presseinformation

PFAS – die ewigen Chemikalien – sollen verboten werden

Bild: PFAS – die ewigen Chemikalien – sollen verboten werden

(openPR) Product-Compliance-Experte empfiehlt Unternehmen, Alternativen zu suchen 

Weilrod, 15. März 2023 – PFAS sind aktuell in aller Munde. Es gibt kaum einen Tag, an dem dieses Thema nicht in den Medien behandelt wird. Was sind PFAS genau und was ist das Problem? PFAS ist die Abkürzung für per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, industriell hergestellte organische chemische Verbindungen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Fluor. Viele dieser Verbindungen – es gibt mehrere tausend – stehen in Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Und sie sind persistent, das bedeutet, sie sind nicht oder nur schwer abbaubar und reichern sich in der Umwelt an. Sie werden daher oft als „Ewige Chemikalien“ oder „Jahrhundertgift“ bezeichnet. Wegen ihrer schmutz- und wasserabweisenden Wirkung und ihrer hohen Stabilität sowohl bei sehr hohen als auch niedrigen Temperaturen, werden PFAS aber in vielen Produkten eingesetzt. Sie finden sich etwa in Outdoor-Kleidung, Pfannen, Autositzen, Papierbeschichtungen, Kosmetik-Produkten sowie in Mitteln zur Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen.

EU prüft Verbot von PFAS 

Bisher sind EU-weit nur das Herstellen und Inverkehrbringen einzelner Substanzen wie PFOA (Perfluoroctansäure, C8) und seit dem 25. Februar 2023 perfluorierte Carbonsäuren (PFNA, PFDA, PFUnDA, PFDoDA, PFTrDA, PFTeDA) beschränkt. Gemeinsam mit Dänemark, den Niederlanden, Norwegen und Schweden hat Deutschland einen Vorschlag bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht, die PFAS in der EU komplett zu verbieten. Ihr Ziel: Sie wollen PFAS-Emissionen in die Umwelt verringern und Produkte und Verfahren für die Menschen sicherer machen. Am 22. März beginnt die sechsmonatige Konsultationsphase. Dazu bietet die ECHA für alle Interessensgruppen eine Informationsveranstaltung am 5. April an, die über den YouTube-Kanal EUchemicals gestreamt wird. Mögliche Beschränkungen könnten ab 2025 in Kraft treten. Allerdings wird es wohl Übergangsfristen zwischen 18 Monaten und 12 Jahren geben.

Alternativen bieten Wettbewerbsvorteil 

Bereits heute kann mit dem Label „Blauer Engel“ ein Verbrauchsgegenstand als PFAS-frei gekennzeichnet werden. Doch dies ist sehr selten und meist gibt es nicht mal einen Hinweis, dass ein Produkt PFAS enthält. „Unternehmen, die sich jetzt um Alternativen für PFAS kümmern, werden im Fall eines Verbots im Vorteil sein“, meint Product-Compliance-Experte Markus Engel von imds professional. Es lohne sich zu prüfen, ob die Verwendung dieser Chemikalien tatsächlich notwendig sei und ob sie nicht schon kurzfristig ersetzt werden können. „Durch die mediale Aufmerksamkeit sind die Verbraucher sensibilisiert und achten noch stärker als mittlerweile ohnehin schon auf nachhaltige Produkte, die weder ihre Gesundheit noch die Umwelt belasten“, so Engel weiter. Das Unternehmen imds professional hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Anforderungen zur Material- und Produktkonformität zu erfüllen und ihren Berichtspflichten nachzukommen. Informationen zu unterschiedlichsten gesetzlichen Vorgaben wie REACH und zu Datenmanagementsystemen für die Kommunikation entlang der Lieferkette haben die Compliance-Experten auf ihrer Webseite www.imds-professional.com zusammengetragen. Sie bieten sowohl Schulungen als auch Beratung und praktische Unterstützung zu diesen Themen an.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:
<

News-ID: 1242292
 679

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „PFAS – die ewigen Chemikalien – sollen verboten werden“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von imds professional GmbH & Co. KG

Bild: Konferenz „Product Compliance – von der Theorie zur Umsetzung“Bild: Konferenz „Product Compliance – von der Theorie zur Umsetzung“
Konferenz „Product Compliance – von der Theorie zur Umsetzung“
imds professional und das VDE Institut laden zur Fachkonferenz mit Laborführung am 4. März 2026 in Offenbach ein Weilrod/Offenbach, 02.10.2025 – Um die Anforderungen an die Produktkonformität zu erfüllen, müssen Unternehmen stets aktuell sein und im engen Austausch mit ihren Kunden und Lieferanten stehen. Mit der Fachkonferenz „Product Compliance – von der Theorie zur Umsetzung“ am 4. März 2026 wollen imds professional und das VDE Institut produzierende Unternehmen bei der praktischen Umsetzung regulatorischer Vorgaben unterstützen. Die Konf…
Bild: IMDS-Anwendertreffen 2025: Austausch, Fachwissen und Einblicke aus erster HandBild: IMDS-Anwendertreffen 2025: Austausch, Fachwissen und Einblicke aus erster Hand
IMDS-Anwendertreffen 2025: Austausch, Fachwissen und Einblicke aus erster Hand
imds professional lädt in die Kur- und Elvis-Presley Stadt Bad Nauheim ein – Frühbucherrabatt gilt noch bis 31. Juli Weilrod, 25.07.2025 – Am Dienstag, den 30. September 2025, lädt imds professional zum mittlerweile fünften IMDS-Anwendertreffen ein. Die Veranstaltung findet von 9:00 bis 16:30 Uhr im Hotel Dolce by Wyndham in Bad Nauheim statt und bietet eine Plattform für den intensiven Austausch rund um das Internationale Materialdatensystem (IMDS). Sie richtet sich an Anwenderinnen und Anwender des Systems sowie an Fach- und Führungskräfte…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: truu Produkte filtern gefährliche Fluor-Chemikalien (PFAS)Bild: truu Produkte filtern gefährliche Fluor-Chemikalien (PFAS)
truu Produkte filtern gefährliche Fluor-Chemikalien (PFAS)
Die Wasserveredlungssysteme des Pforzheimer Unternehmens truu können die derzeit viel diskutierten gefährlichen Fluor-Chemikalien herausfiltern.Die Wasserveredlungssysteme des Pforzheimer Unternehmens truu können die derzeit viel diskutierten gefährlichen Fluor-Chemikalien herausfiltern. Das hat truu mit Berufung auf ein entsprechendes Prüfungsergebnis …
FRX Innovations Inc.: Investoren mit einem verwalteten Vermögen von $8 Billionen Dollar fordern schrittweisen Ausstieg aus "Forever Chemicals" (PFAS)
FRX Innovations Inc.: Investoren mit einem verwalteten Vermögen von $8 Billionen Dollar fordern schrittweisen Ausstieg aus "Forever Chemicals" (PFAS)
… und nachhaltige Lösungen verfügt, um die üblicherweise als Flammschutzmittel in Polycarbonat-Kunststoffen und bromierte Flammschutzmittel in elektronischen Displaygehäusen verwendeten PFAS-Chemikalien zu ersetzen. Schlüsselpunkte - Investoren, die Vermögenswerte in Höhe von $8 Billionen verwalten, fordern den schrittweisen Ausstieg aus persistenten …
Bild: Rückstandsfreie PFAS-Dekontamination: NT Service GmbH übernimmt als einzige Umwelthaftung für KundenBild: Rückstandsfreie PFAS-Dekontamination: NT Service GmbH übernimmt als einzige Umwelthaftung für Kunden
Rückstandsfreie PFAS-Dekontamination: NT Service GmbH übernimmt als einzige Umwelthaftung für Kunden
Brandschutz in Betrieben ist wichtig. Jahrelang waren Schaummittel-Löschanlagen im Einsatz, die jedoch mit umweltschädlichen Chemikalien gearbeitet haben – Stichwort PFAS. Seit diese Substanzen EU-weit verboten wurden, müssen die Anlagen fachgerecht gereinigt werden. Das ist nicht unproblematisch, aber es gibt eine Lösung.Die Belastung der Umwelt mit …
Bild: Die Chemikalienbelastung weltweit: Aktueller Stand der ForschungBild: Die Chemikalienbelastung weltweit: Aktueller Stand der Forschung
Die Chemikalienbelastung weltweit: Aktueller Stand der Forschung
Chemikalien werden heute für sehr unterschiedliche Zwecke genutzt: darunter Pharmazeutika, Pestizide, Zwischenprodukte bei der industriellen Produktion, Chemikalien in Verbrauchsprodukten und Plastikzusätzen. Für ihre Studie haben die Wissenschaftler das Wissen zu all diesen Stoffgruppen zusammengetragen und zeigen auf, wo jeweils die wesentlichen Problembereiche …
Bild: Produktion PFAS-haltiger Feuerlöscher eingestelltBild: Produktion PFAS-haltiger Feuerlöscher eingestellt
Produktion PFAS-haltiger Feuerlöscher eingestellt
… eines der ersten Brandschutzunternehmen die Produktion aller Feuerlöscher ein, deren Löschschaum – wenn auch nur minimale – PFAS-Zusätze enthält.HintergrundDie Industriechemikalien PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) werden aufgrund ihrer besonderen wasser-, öl- und schmutzabweisenden Eigenschaften sowie ihrer hohen thermischen und chemischen …
Bild: Minimax Mobile Services als Vorreiter: Produktion und Verkauf nur noch PFAS-freiBild: Minimax Mobile Services als Vorreiter: Produktion und Verkauf nur noch PFAS-frei
Minimax Mobile Services als Vorreiter: Produktion und Verkauf nur noch PFAS-frei
… Feuerlöscher-Alternativen gibt. Die Gefährlichkeit von PFAS für Mensch und Umwelt ist seit einiger Zeit bekannt. Die Minimax Mobile Services erachtet es als wichtig und notwendig, diese Chemikalien nicht weiter in Umlauf zu bringen, und befüllt daher auch keine Bestandsgeräte mehr mit PFAS-haltigem Löschmittel. Stattdessen bietet sie ihren Kunden – wo möglich und …
Bild: ACS verzichtet bei Pfannen und Töpfen auf Teflon Bild: ACS verzichtet bei Pfannen und Töpfen auf Teflon
ACS verzichtet bei Pfannen und Töpfen auf Teflon
Bevorstehendes Verbot von perfluorierten ChemikalienBeim Kochen und Braten bloß nichts in Topf oder Pfanne anhaften lassen, denn sonst droht aus einem feinen Gericht eine optische Katastrophe zu werden. Damit solche Probleme beim Zubereiten des Essens nicht entstehen, gibt es Antihaftbeschichtungen, die ein mögliches Ankleben verhindern. Dafür kommen …
PyroGenesis wurde für die Bereitstellung eines landgestützten Systems zur Zerstörung von PFAS, einem neuen gefährlichen Abfallstrom, mit einem Wert von $9,2 Millionen ausgewählt
PyroGenesis wurde für die Bereitstellung eines landgestützten Systems zur Zerstörung von PFAS, einem neuen gefährlichen Abfallstrom, mit einem Wert von $9,2 Millionen ausgewählt
… beide Parteien eine endgültige Vereinbarung unterzeichnet haben. PyroGenesis verfolgt derzeit zwei weitere Möglichkeiten in demselben US-Bundesstaat. PFAS sind von Menschen hergestellte Chemikalien, die in Verbraucherprodukten in verschiedenen Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Automobil, Bauwesen und anderen seit vielen Jahrzehnten Verwendung finden. Zu …
Bild: Deutschland verschärft Maßnahmen gegen PFAS: Auswirkungen auf Trinkwasser, Tierschutz und IndustrieBild: Deutschland verschärft Maßnahmen gegen PFAS: Auswirkungen auf Trinkwasser, Tierschutz und Industrie
Deutschland verschärft Maßnahmen gegen PFAS: Auswirkungen auf Trinkwasser, Tierschutz und Industrie
… – Die deutsche Bundesregierung intensiviert ihre Anstrengungen, die Bevölkerung und die Umwelt vor per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) zu schützen. Diese Chemikalien, bekannt für ihre Langlebigkeit und potenziellen Gesundheitsrisiken, stehen im Fokus neuer EU-Verordnungen, die strenge Grenzwerte für Trinkwasser festlegen und Auswirkungen …
PFAS-Verbot und POP-Verordnung bedeuten eine große Herausforderung für Unternehmen
PFAS-Verbot und POP-Verordnung bedeuten eine große Herausforderung für Unternehmen
… Und sie sind persistent, das bedeutet, sie sind nicht oder nur schwer abbaubar und reichern sich in der Umwelt an. Sie werden daher oft als „Ewige Chemikalien“ oder „Jahrhundertgift“ bezeichnet. Wegen ihrer schmutz- und wasserabweisenden Wirkung und ihrer hohen Stabilität sowohl bei sehr hohen als auch niedrigen Temperaturen, werden PFAS aber in vielen …
Sie lesen gerade: PFAS – die ewigen Chemikalien – sollen verboten werden