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Umfrage zur Steuermoral: Frauen sind ehrlicher

08.03.200709:39 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Köln. Frauen sind seltener bereit, Steuern zu hinterziehen. Nur jede siebente Frau nimmt es bei der Steuerklärung nicht so genau, bei den Männern ist es jeder Vierte. Gleichzeitig würden Männer fast doppelt so häufig wie Frauen bei entsprechender Gelegenheit schwarzarbeiten. Dies sind zwei aktuelle Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die TNS Emnid im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) http://www.insm.de durchgeführt hat. „Neben anderen Ansätzen kann der weibliche Ehrlichkeits-Vorsprung sozioökonomisch erklärt werden“, sagt Dominik Enste, Wirtschaftsethiker am Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) http://www.iwkoeln.de. „Frauen waren und sind die Aktiveren, wenn es um Familiensozialisation und Erziehung geht. In dieser Rolle setzen sie die moralischen Standards und sind an deren Einhaltung interessiert.“ Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März hatte das Institut TNS Emnid im Auftrag der INSM mehr als 1000 Menschen befragt, um Unterschiede zwischen Männern und Frauen herauszustellen.

Bereits im Dezember hatte die INSM eine Studie vorgestellt, die nachwies, dass sich kostenfreie Kindergartenplätze besonders für Frauen positiv auswirken würden. http://www.insm.de/Downloads/Umfragen_Studien/Konzept_Finanzierung_Kostenloser_Kindergartenbesuch.pdf. Durch eine bessere Betreuungsinfrastruktur könnte die Frauenerwerbstätigkeit gesteigert werden. „Die positiven Finanzierungseffekte hängen von der Produktivität und Arbeitsmarktperspektiven der Frauen ab, die zusätzlich ihre Arbeitskraft anbieten können. Da in spätestens zehn Jahren durch den demographischen Wandel in vielen Bereichen Fachkräfteengpass entstehen dürfte, werden die positiven fiskalischen Effekte in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Einige Jahre später wird dann auch die steigende Jugenderwerbstätigkeit zu Steuermehreinnahmen führen“, so das INSM-Fazit.

Die aktuellen Bemühungen von Familienministerin Ursula von der Leyen um eine bessere frühkindliche Betreuung werden von der Wirtschaft begrüßt. Der Vorstandsvorsitzende der BASF AG, Jürgen Hambrecht, unterstützte „nachdrücklich" von der Leyens Forderung. Wer Familienmodelle mit berufstätigen Müttern für falsch halte, der werde Deutschlands Problemen nicht gerecht.

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