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Heizölpreise: Der Umweltaspekt holt gewaltig auf.

(openPR) Lüneburg, 06.03.2007. Die Preise sinken. Nachdem die verbalen Warnschüsse im Atomstreit mit dem Iran abgefeuert sind und der Kanonendonner verhallt ist, sinkt der bullische Einfluss des Themas. Mit zunehmender Skepsis über das Wirtschaftswachstum in der Welt und im Besonderen in den USA verlieren die notorisch schlecht laufenden US-Raffinerien ebenfalls ihre Preis treibende Wirkung. Momentan ist Entspannung an den Ölbörsen angesagt. Eine stabile Lage ist das mit Blick auf die genannten Umstände allerdings nicht, auch wenn die erneut umspielte Marke von 60 Dollar für das Fass Rohöl ein Stück Normalität vermittelt. Der Dollar steigt. Das scheint zwar widersinnig zur Sorge um die US-Konjunktur zu sein. Es passt aber ins Bild einer übergeordneten Seitwärtsbewegung zum Euro. Devisenhändler begründen den Anstieg mit dem Zufluss billig geliehenen Geldes aus Japan in die USA.



Grundsätzlich ist das Frühjahr die Zeit für steigende Benzinpreise. Die ziehen den Ölpreis im Schlepptau hinterher. So war es zumindest in den vergangenen sechs Jahren. Hauptgrund für die wiederkehrende Erscheinung, hinter der deutsche Autofahrer raffgierige Ölgesellschaften wittern, sind die fehlenden Raffineriekapazitäten in den USA. Die nationalen Benzinmärkte haben mit den USA einen zusätzlichen Kunden, der in großem Stil auf Einkaufstour geht und damit Autofahrer in der ganzen Welt verärgert. Änderung ist kurzfristig nicht in Sicht. Langfristig könnten neue Raffinerien für eine Linderung sorgen. Die werden allerdings nicht in den USA gebaut.

Das sicherste Mittel, die Situation zu ändern, führt über die Verbrauchsgewohnheiten. Man könnte annehmen, dass die USA wider aller Erwartung auf dem Weg dazu sind. Sie haben im letzten Jahr 0,6 Prozent weniger Öl verbraucht als im Jahr davor. Allein dieser Umstand ist bemerkenswert. Sie scheinen mittlerweile sogar bereit zu sein, ihre Autophilosophie über Bord zu werfen. Die Sprit saufenden, großrädrigen und Tonnen schweren Ungeheuer kommen in Misskredit. Ein Volk erwacht mit der Wiederentdeckung des Kleinwagens. Zwei Gründe verursachen die aufkeimende Erleuchtung, die jüngsten Umweltkatastrophen und die selbst für US-Verhältnisse hohen Benzinpreise.

Nachdem die schweren Hurrikane weltweit bejammert und nur zögerlich mit der menschlichen Lebensweise ursächlich in Verbindung gebracht wurden, kommt seit einigen Monaten Bewegung in die alte Diskussion um den Zustand unserer Umwelt. Eine Reihe neuer Berichte über das Weltklima mit einem - guten Timing für Dramaturgie - schaffen anscheinend das fast Unmögliche. Sie schreien so laut nach Veränderung, dass etwas bei den Adressaten ankommt. Die beginnen sich zu bewegen. Teilweise populistisch, teilweise beleidig, aber immerhin man spricht öffentlich über das Thema und nennt Ziele, die das Zeug haben, die Welt neu zu erfinden. Nicht weniger ist nötig, wenn nach dem Willen unserer Kanzlerin in 40 Jahren 80 Prozent des CO2-Ausstoßes nicht mehr produziert werden soll. Die Diskussion wird so vehement geführt, dass sie die Frage nach der Versorgung und den Preisursachen im gegenwärtigen System zu verdrängen beginnt. Nur an den Börsen fehlt noch der Durchbruch. Dort zeigt man sich zwar gerne im Hightech-Gewand und gibt sich als Taktgeber des Zeitgeists. In Wirklichkeit ist man aber stockkonservativ. Deshalb bleibt es einstweilen bei den alten Themen, wenn es um Preise geht.

Populismus ist angesagt, wenn vermittelt wird, dass unsere Lebensweise durch den Übergang von fossilen auf biologische Energieträger aufrecht zu erhalten wäre. Die heute nachgefragte Energiemenge kann durch Bioenergien nicht ansatzweise umweltneutral ersetzt werden. Im gegenwärtigen Energiesystem macht es keinen Unterschied für das Klima, ob wir unsere Brauchenergie aus fossilen oder biologischen Quellen beziehen.

Der Verbrauch muss gesenkt werden. Dazu muss die Effektivität gesteigert werden. Und hierzu kann der Verbraucher viel beitragen. Durch die Wärme- und Warmwassererzeugung wird in Deutschland 44 Prozent mehr CO2 produziert als im Verkehr. Unsere Autos sind technisch unbefriedigend. Sie sind zu schwer und falsch motorisiert. Eines sind sie aber nicht, überaltert. Genau das trifft aber auf einen Großteil der Heizungsanlagen zu. Hier gibt es ein gewaltiges Einsparpotenzial, das im Gegensatz zum Straßenverkehr mit existierender Technik gehoben werden kann. Am weitesten ausgereift sind übrigens Heizungen für die Energieträger Gas- und Öl. Bei einem gut isolierten Einfamilienhaus bieten sie mehr Komfort und haben geringere Vollkosten als Heizungen für Festbrennstoffe wie Holzpellets. Letztere rechnen sich nur für Vielverbraucher.

Das Thema Effizienz wird langfristig bärische Wirkung auf den Ölpreis zeigen. Kurzfristig gibt es noch keine Effekte bei der Preisbildung. Hier muss man mit weniger freundlichen Themen wie dem Atomstreit mit dem Iran und der Benzinlücke in den USA kalkulieren.

Heute Morgen hält der Gasölpreis das Niveau von gestern Abend. Die Tonne kostet 530,50 $. Es sollte mehr Preisrückgang möglich sein.

Unsere Heizölpreise geben nach. Etwas Entspannung bis in die Nähe von 50 Cent pro Liter bei 3000 Liter Liefermenge sind vorstellbar. Einem Verfall unter die Marke stehen wir skeptisch gegenüber. Sollte das Iranthema wieder aufflammen, werden die Preise anziehen. Im Jahrsvergleich ist die Preissituation sehr freundlich. Heizöl ist zwischen 10 und 15 Prozent günstiger als vor 12 Monaten.

Weitere Informationen zu den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com und www.teletanks.com

esyoil GmbH
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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.

Strategisches Ziel des Unternehmens ist die Digitalisierung des Heizölmarktes mit dem Ziel der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung.

Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.

Mit der Handelsplattform esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend börsennahe Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.

Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.

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