(openPR) Regenwaldaktivist und Abenteurer Dennis Besseler ist seit seinem 14. Lebensjahr für die Erhaltung der Regenwälder aktiv. In seinem aktuellen Bild-Vortrag veröffentlicht er eine fast unglaubliche Statistik. Kaum jemand dürfte den Regenwald so gut kennen wie er. Besseler reist seit rund 20 Jahren in die Regenwälder. Alleine oder in Begleitung von Indianern. Er blickt auf ein einmaliges und ungewöhnliches Engagement für den Regenwaldschutz und die Menschenrechte zurück. In 90 Minuten berichtet der Aktivist über seine Erlebnisse. Er machte Gewaltmärsche von hunderten Kilometern, ohne Nahrung und Ausrüstung zur Botschaft von Brasilien, zur Weltbank und sogar zur Europäischen Union nach Brüssel, als noch Minderjähriger. Als Volljähriger lebte er bei Buschmännern, besuchte Indianer im Regenwald von Costa Rica und befuhr in Brasilien sogar einen Urwaldfluss mit einem vor Ort selbstgebautem Floss. Er veranstaltete, um Aufmerksamkeit auf die Vernichtung der brasilianischen Indianer zu lenkten, im Jahr 2001 sogar eine medial viel beachtete „Menschenjagd„ auf seine Person in Deutschland. In seinem Vortrag geht es nicht nur um 25 Jahre einmalige Abenteuer. Der Abenteurer verpackt seine wichtige Botschaft gekonnt. „Die Tropen, die ich heute erlebe, sind nicht die von vor 20 Jahren. Damals war das Klima sehr regelmäßig. Es regnet z. B. um 18:43 Uhr und hört um 19:13 auf, das war dann auch meist so. 2018 war ich drei Wochen im Regenwald und es hat nicht einmal geregnet.“ Weiter berichtet der Aktivist davon, wie Indianer sich mit ihm über das „viel zu heiße Wetter“ austauschten. „Der Regenwald im Amazons hat in den vergangenen zehn Jahren 20 % mehr freigesetzten Kohlenstoffdioxid (CO₂) produziert als er aufgenommen hat, so eine Studie der Zeitschrift „Nature Climate Change“. Besseler erklärt, zur Erstellung der Studie wurden die Summen an Kohlenstoffdioxid, welche der Regenwald aufnimmt, jener Summe gegenübergestellt, welche durch Brandrodung und Zerstörung in die Umwelt gelangt ist. Die Zerstörung der tropisch-feuchten Primärregenwälder hat in jedem Jahr größere Ausmaße angenommen. Im Jahr 2020 wurden 42,100 Quadratkilometer Wald unwiederbringlich vernichtet (basierend auf Daten von Global Forest Watch). Das ist etwa die Fläche der Niederlande. Als Besseler als 14-Jähriger um die Fläche wanderte, welche an zwei Tagen vernichtet wurde, betrug die Menge der Vernichtung 35,900 Quadratkilometer im Jahr. 25 Jahre Engagement für Regenwald- und Menschenrechte waren dennoch, für Besseler, nicht ohne Erfolge. Ihn beruhigt ein Stück weit, dass immer mehr Menschen aktiv werden.












