(openPR) 90 Tieren in ganz Südamerika hautnah begegnen – das ist die Mission, die Martina Hirschmeier, Moderatorin und Regisseurin bei Schlaumeier TV, erfüllen möchte. Für ihre Lehrfilme wagt sie sich von den Metropolen über exotische Pfade durch Wüsten und Tropen, bis zu den Galapagos Inseln und dem Karneval von Rio. Ihre Begegnungen mit den Tieren vor Ort sind mal aufregend, mal geheimnisvoll und manchmal einfach nur wunderschöne Momente, in denen sie der Vielfalt der Natur zum Greifen nahe kommt. Der Amazonas-Regenwald ist seit Jahrzehnten von starker Rodung bedroht. Heute macht Martina Hirschmeier sich auf die Suche nach den Ursachen.
Heute verbringen wir unseren zweiten Tag im Amazonas-Regenwald von Brasilien. Für unseren neuen Lehrfilm über die Landeskunde Brasiliens möchte ich mich heute einem Thema widmen, das mich schon seit Jahren beschäftigt: Damit wir in der westlichen Welt unser Bio-Produkte genießen können, benötigen wir Soja, viel Soja. Und damit diese hohe Nachfrage gestillt werden kann, braucht es sehr große Anbauflächen. Brasilien steht seit einigen Jahren an der Spitze der Soja-Produzenten. Doch den Anbauflächen fallen immer wieder große Teile des Regenwaldes zum Opfer. Also Bio gegen Regenwald? Oder wie SPIEGEL online es vor einigen Jahren betitelt hat: "Die Gier nach Soja frisst den Regenwald". Fakt ist: In den vergangenen 40 Jahren sind 20 Prozent des Amazons gerodet worden, doch die Dunkelziffer wird um einiges höher geschätzt. Und nach der aktuellen Situation ist die Gefahr sehr groß, dass weitere 20 Prozent in den nächsten 20 Jahren gerodet werden. Von einem Farmer vor Ort erhoffe ich mir weitere Informationen zu der aktuellen Situation. Leider bewirtschaftet der Farmer keine Soja-Felder. Zum Trost zeigt er uns auf seinem Hof allerdings das heutige Tier des Tages: ein Wildhuhn! Schön, dass wir doch noch unser Korn gefunden haben.













