openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Barrierefreiheit ist kein Bonus, sondern ein Muss

13.10.202108:43 UhrVereine & Verbände

(openPR) 12. Oktober 2021 - Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. stellt Konzeption 2030 vor

München - Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. stellt seine richtungsweisende Konzeption 2030 – Wie will ich leben? vor. Sie enthält Forderungen für mehr Inklusion und Barrierefreiheit und prägt die Arbeit des Vereins in den kommenden Jahren. 

Blinde und sehbehinderte Menschen stoßen täglich auf Barrieren: Mitten auf Gehwegen stehen E-Roller, Ticketautomaten sind nicht bedienbar, wenn sie nur ein Touchpad und keine tastbaren Knöpfe haben, in Aufzügen fehlen oft Stockwerksansagen, Software am Arbeitsplatz ist häufig nicht barrierefrei oder in der Schule fehlen Sonderpädagog*innen, die den blinden und sehbehinderten Kindern helfen, blindengerecht zu lernen.

Die Konzeption 2030 – Wie will ich leben? macht solche Probleme und Hindernisse sichtbar. Blinde und sehbehinderte Schüler*innen, Studierende, Eltern, Arbeitnehmer*innen, Menschen mit Mehrfachbehinderungen und Senior*innen kommen darin zu Wort. 
„Wir haben für unsere Konzeption 2030 erstmals betroffene Personen interviewt. So können wir die Lebenswirklichkeit von blinden und sehbehinderten noch eindringlicher abbilden“, sagt Franziska Weigand, Projektleiterin und Mitglied im Landesvorstand des BBSB e.V. 


Konzeption 2030 – ein Wegweiser für Barrierefreiheit und Inklusion

Die Konzeption ist das Strategiepapier des BBSB e.V. bis 2030 und enthält 24 Forderungen an Politik und Gesellschaft, deren Umsetzung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation blinder und sehbehinderter Menschen beiträgt. Die Forderungen gelten folgenden Bereichen:

  • Verbesserung der Situation von blinden/sehbehinderten Kindern und Eltern
  • inklusive Schule und Bildung
  • digitale und bauliche Barrierefreiheit
  • Teilhabe am Arbeitsleben
  • Hör-/sehbehinderte und taubblinde Menschen
  • Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft

 

Kein Verhandlungsspielraum für Inklusion

„Wie will ich leben? und die Antworten darauf zeigen, was in Sachen Inklusion und Barrierefreiheit bereits gut läuft. Aber auch, wo noch großer Handlungsbedarf besteht. Inklusion ist kein Bonus, sondern ein Muss. Da gibt es keinen Verhandlungsspielraum. Es ist ein gesellschaftliches und politisches Ziel. In unserem Grundgesetz steht: Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Auch in der UN-Behindertenrechtskonvention ist Inklusion festgeschrieben“, sagt Judith Faltl, Landesvorsitzende des BBSB e.V.

 

Weiterführende Informationen

  • Download Konzeption 2030 – Wie will ich leben?
  • Vorstellung der Konzeption 2030 – Wie will ich leben? (YouTube-Video)
  • Positionspapier Fachstelle Barrierefreiheit
     

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1218745
 652

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Barrierefreiheit ist kein Bonus, sondern ein Muss“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Positionspapier

Mehr Barrierefreiheit - Positionspapier des BBSB e.V. zur Umsetzung von Barrierefreiheit in Bayern
Mehr Barrierefreiheit - Positionspapier des BBSB e.V. zur Umsetzung von Barrierefreiheit in Bayern
München, 8. Juni 2021 – Ampeln sind Rot-Gelb-Grün, Zebrastreifen Schwarz-Weiß. Niemand stellt das Aussehen dieser Signale an Kreuzungen infrage. Überall in Deutschland sind sie einheitlich und tragen so zur Sicherheit im Straßenverkehr bei.  Im Städtebau und öffentlichen Gebäuden werden häufig bestehende Normen und Richtlinien jedoch nicht einheitlich umgesetzt. Wir alle kennen Gebäude, die nur über Treppen zu erreichen sind oder Fahrstühle ohne Stockwerkansagen. Für Menschen mit Behinderungen werden sie so zu unüberwindlichen Hindernissen. …

Das könnte Sie auch interessieren:

Studie Barrierefreies Internet. Krankenkassen schlecht vorbereitet
Studie Barrierefreies Internet. Krankenkassen schlecht vorbereitet
… Krankenversicherungen (GKV). Digitale Anlaufstellen für rund 85 Prozent der pflichtversicherten Mitglieder in Deutschland. Im Fokus steht die Frage nach dem Umsetzungsstand der Barrierefreiheit. Ein Ziel, das für bundesweit operierende Gesetzliche Krankenkassen ab 2006 bindend ist. „Barrierefreiheit ist kein Minderheitenthema. Sie ist erlernbares Handwerk und …
Digitale Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit ergänzen sich gut und werden immer wichtiger
Digitale Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit ergänzen sich gut und werden immer wichtiger
… könnte. Digitalisierung beschreibt, einfach ausgedrückt, die Umwandlung analoger Werte oder Daten in ein digital nutzbares Format. Oft wird bei solchen Vorgängen die Barrierefreiheit vergessen. Laut statistisches Bundesamt gibt es in Deutschland 10 Millionen Menschen mit Behinderungen. Davon sind 7.6 Millionen schwerbehindert, das bedeutet, sie haben …
Warum sollen Unternehmen sich im Jahr 2018 um digitale Barrierefreiheit kümmern
Warum sollen Unternehmen sich im Jahr 2018 um digitale Barrierefreiheit kümmern
… sorgen, dass behinderte Menschen gleiche Chancen haben wie Menschen ohne Behinderungen. In § 12 Barrierefreie Informationstechnik werden staatliche Einrichtungen zur Barrierefreiheit bei Webseiten, Programme und Apps verpflichtet. Unternehmen sind nicht gesetzlich verpflichtet zur Barrierefreiheit in der Informationstechnik, sollten diese aber umsetzen. Obwohl …
Bild: Praxis-Tool Barrierefreiheit: Online-Expertensystem unterstützt Ärzte beim barrierefreien BauenBild: Praxis-Tool Barrierefreiheit: Online-Expertensystem unterstützt Ärzte beim barrierefreien Bauen
Praxis-Tool Barrierefreiheit: Online-Expertensystem unterstützt Ärzte beim barrierefreien Bauen
Seit Januar 2015 bietet das Praxis-Tool Barrierefreiheit Medizinern Orientierung, die Menschen mit Beeinträchtigungen den Zugang zu ihrer Praxis erleichtern möchten. Die Software hilft Ärzten, Zahnärzten und Psychologischen Psychotherapeuten, Maßnahmen der Barrierefreiheit direkt bei der Planung eines Neu- oder Umbaus ihrer Praxis zu berücksichtigen. …
PROdigitalTV kompakt: Barrierefreiheit in den Medien wird Gesetz – und bedeutet gesellschaftliche Teilhabe
PROdigitalTV kompakt: Barrierefreiheit in den Medien wird Gesetz – und bedeutet gesellschaftliche Teilhabe
Der 2020 in Kraft getretene Medienstaatsvertrag fordert den Ausbau der Barrierefreiheit in allen Rundfunk- und Telemedien – nicht nur für öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender und Video-on-Demand-Anbieter, sondern mit dem kommenden Medienänderungsstaatsvertrag auch Zugangsportale. Wenn der barrierefreie Zugang zu Medienangeboten Pflicht ist …
Bild: Barrierefreiheit in der IT wird immer wichtigerBild: Barrierefreiheit in der IT wird immer wichtiger
Barrierefreiheit in der IT wird immer wichtiger
"Unser Ziel. Ihre Barrierefreiheit" – Mit diesem Slogan sensibilisierte Papenmeier Consulting die Messebesucher auf der CeBIT 2016 für das Thema barrierefreie IT. Das Unternehmen F.H. Papenmeier stellte in der Woche vom 14. – 18. März 2016 den neu gegründeten Kompetenzbereich „Papenmeier Consulting“ auf der diesjährigen CeBIT vor. Auf dem NRW-Gemeinschaftsstand …
BKB stellt „Vielfalt der Barrierefreiheit“ auf der REHACARE 2010 vor
BKB stellt „Vielfalt der Barrierefreiheit“ auf der REHACARE 2010 vor
Das BKB Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e. V. zieht am 6. Oktober mit der Tagung „Vielfalt der Barrierefreiheit“ im Rahmen der REHACARE 2010 eine Zwischenbilanz seines einjährigen Bestehens. Besucher erwarten Vorträge, eine Ausstellung zu beispielhaften Projekten und eine Expertenrunde zum Thema „Qualitätszeichen – ein Weg zu mehr Barrierefreiheit?“ Unter …
Bild: LILLIS BALLROOM gewinnt den Bezirks Business Award für Leistungen im Bereich der BarrierefreiheitBild: LILLIS BALLROOM gewinnt den Bezirks Business Award für Leistungen im Bereich der Barrierefreiheit
LILLIS BALLROOM gewinnt den Bezirks Business Award für Leistungen im Bereich der Barrierefreiheit
Zwei Auszeichnungen in zwei Monaten: Lillis Ballroom erhält den „Preis der Vielfalt“ und den Bezirks Business Award für BarrierefreiheitDas inklusive Wiener Tanzstudio Lillis Ballroom freut sich über gleich zwei bedeutende Auszeichnungen innerhalb von nur zwei Monaten. Nach dem Gewinn des Preises der Vielfalt im September wurde das Studio nun auch mit …
Bild: Nordsee Tourismus Report 2025: Barrierefreiheit ist kein Nischenthema mehrBild: Nordsee Tourismus Report 2025: Barrierefreiheit ist kein Nischenthema mehr
Nordsee Tourismus Report 2025: Barrierefreiheit ist kein Nischenthema mehr
Die Ergebnisse des Nordsee Tourismus Report 2025 (NTR 2025) legen Erstaunliches zum Thema Barrierefreiheit offen: 34 Prozent der Gäste an der Nordsee erachten Barrierefreiheit als ein entscheidendes Kriterium zur Urlaubsplanung. Wobei nur 17 Prozent der Nordsee-Urlauber:innen tatsächlich eine Einschränkung haben. Außerdem überrascht der Blick auf die …
Mehr Barrierefreiheit - Positionspapier des BBSB e.V. zur Umsetzung von Barrierefreiheit in Bayern
Mehr Barrierefreiheit - Positionspapier des BBSB e.V. zur Umsetzung von Barrierefreiheit in Bayern
… Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. fordert deshalb eine Landesfachstelle, die für eine einheitliche Umsetzung von Richtlinien zur baulichen und digitalen Barrierefreiheit sorgt. Die Forderungen konkret:1. Einführung einer Landesfachstelle Barrierefreiheit, die die Umsetzung der Verordnungen, Richtlinien, nationalen Gesetze sowie der Normen zur …
Sie lesen gerade: Barrierefreiheit ist kein Bonus, sondern ein Muss