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„Kunst sammeln hat mit Leidenschaft zu tun - weniger mit Vernunft“

12.07.202110:24 UhrKunst & Kultur

(openPR) Der Berliner Kunstsammler Hans F. Bellstedt hat einen neuen Katalog mit selbstverfassten Texten zu seiner Privatsammlung veröffentlicht

Welche Freude die Auseinandersetzung mit Kunst Hans F. Bellstedt bereitet, wird anhand seiner persönlichen Texte zur eigenen Sammlung „Connecting Works“ mehr als deutlich. Der Privatsammler und Autor beschreibt in seinem neuen, gleichnamigen Katalog 22 ausgewählte Werke nahezu poetisch und emotional aus eigener Anschauung – eingebettet in einen kunsthistorischen Kontext mit biographischen Bezügen zu den jeweiligen Künstler*innen.

„Jenseits des Lärms, allein mit der Kunst“

Damit gelingt Bellstedt „ein privater Zugang zur Kunst“ - und das wird zum Bekenntnis: „Wer sich auf `Connecting Works` einlässt, ist jenseits des Lärms, allein mit der Kunst.“ Mit diesem Versprechen distanziert sich der Sammler ausdrücklich von „Blockbuster-Ausstellungen“ und Auktions-Superlativen, die entsprechend gehypt werden.
Eher leise Töne schlägt der in Bremen aufgewachsene Autor an, wenn er zum Beispiel in das Werk von Walter Bertelsmann einführt, das mit zu den Ursprüngen seiner Kunstkollektion gehört. Dabei zeugt Bellstedts inspirierende Bildbesprechung auch von der eigenen norddeutschen Herkunft.

Bellstedts Text – inspiriert von der norddeutschen Landschaft

„Die Landschaft nördlich von Bremen ist geprägt von ihrer Weite, den gerade gezogenen Furchen sowie einem besonderen, leicht milchigen Licht. Ein sanfter Wind streicht durch die Baumwipfel, schiebt Wolken still vor sich her. Man blickt auf die endlosen Felder, die Hansestadt im Rücken und wähnt hinter dem Moor das Meer. So ist es bis heute, und so war es schon...“,  als der Impressionist Bertelsmann 1930 seine „Sommerliche(n) Felder am Dorfrand“ mit Öl auf Sperrholz malte (aus: Hans F. Bellstedt: Connecting Works. Ein privater Zugang zur Kunst, S. 12). Der Worpsweder Künstler Otto Modersohn mit seinem nördlich von Bremen gemalten „Moorkanal“ aus dem Jahr 1896 – ein Erbstück aus der Familie des Sammlers - begründet wiederum den Anfang der hier beschriebenen Sammlung.

„Connecting Works“- ein kuratierter Kunstkatalog in fünf Kapiteln

„Ursprünge“, so lautet das erste Kapitel im Kunstkatalog „Connecting Works“. Unter diesem Oberbegriff finden die beiden Landschaftsmaler mit den norddeutschen Wurzeln lose zusammen. Vier weitere Kapitel zu „Farben“, „Formen“, „Fragen“ und „Aussichten“ folgen und schaffen insgesamt einen inhaltlich-strukturierten Überblick über Werke aus 120 Jahren Kunstgeschichte. 
Heute umfasst die in Berlin-Mitte ansässige Privatsammlung knapp 50 Exponate aus Malerei, Lithografien und Fotografien. Darunter sind viele namhafte Künstler, wie der spanische Bildhauer Eduardo Chillida, bekannt durch seine abstrakte Eisenplastik vor dem Bundeskanzleramt. Wobei halbrunde Hände, als Greifer stilisiert, scheinbar aufeinander zukommen, „ohne sich vollends fassen zu können“. In Form einer kleinen, optisch fast identischen Serigrafie hat „ein Chillida“ auch Eingang in die Berliner Bellstedt-Sammlung gefunden.

Neuentdeckungen in der Bellstedt-Sammlung

Genauso wie Ernst-Wilhelm Nay und Walter Stöhrer, Günther Uecker bis hin zu neueren Ansichten von Daniel Richter (zum Thema Boots-Flüchtlinge) und Matthias Weischer. Auch Neuentdeckungen kann man mit dem Sammler Bellstedt „teilen“: Den niederländischen Maler Jan Ros, der seine Themen Urbanität und Architektur über bewusste Unschärfen akzentuiert. Die Fotografin Susa Templin mit ihren unentdeckten Blickwinkeln auf New York, die „uns staunen lassen“, oder auch die Berlinerin Britta Leuermann, eine junge People- und Editorial-Fotografin als aktueller Neuzugang zur Sammlung.
„Connecting Works“, ein stimmiger Titel gleichermaßen für Katalog und Kollektion, der zum Programm wird. Bellstedt will damit eine Verbindung vom Sammler zu den Betrachter*innen schaffen. Und genauso zwischen den Betrachter*innen untereinander. „Kunst hat etwas Verbindendes“, resümiert Hans Bellstedt die Zielsetzung hinter seiner Sammlung und dem zugehörigen, elegant gestalteten Katalog.


Sammlungs-Katalog „Connecting Works. Ein privater Zugang zur Kunst“. 
Autor: Hans F. Bellstedt. 64 Seiten in fünf Kapiteln. Mit 44 Abbildungen. 
ISBN: 978-3-00-067159-3,  Verlag: Berliner Bücher (Eigenverlag), 19,30 Euro. 
Portofrei bestellen über Amazon (https://www.amazon.de/-/en/Hans-Bellstedt/dp/3000671595), Osiander (https://www.osiander.de/webdb/index.cfm?osiaction=details&artid=9783000671593&source=uwk) oder die Website: https://www.hansbellstedt.de

Besuch der Privat-Sammlung „Connecting Works“ von Hans F. Bellstedt.
Nach Verabredung, direkt über E-Mail

Die Sammlung befindet sich zu Teilen in den Geschäftsräumen des Sammlers,  
Hans Bellstedt Public Affairs GmbH, Französische Straße 14, 10117 Berlin. Ansonsten privat.

Die 17 Künstler*innen im Katalog

URSPRÜNGE
Otto Modersohn
Walter Bertelsmann (2)

FARBEN
Georges Braque
Antoni Tàpies (2)
Ernst Wilhelm Nay

FORMEN
Victor Vasarely
Eduardo Chillida
Günther Uecker
Günther Förg
Walter Stöhrer (Arbeit auf Titel)

FRAGEN
Matthias Weischer
Peter Doig (2)
Daniel Richter

AUSSICHTEN
Christian Brandl (2)
Axel Krause
Jan Ros (2)
Susa Templin

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