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Was können Manager von Philosophen lernen?

05.12.201712:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
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(openPR) Im neuen Buch „Denken handelt – Philosophie für Manager“ kommen elf Autorinnen und Autoren aus den Bereichen Philosophie, Ökonomie und praktische Erfahrung zu Wort

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Gute Manager müssen mehr als nur rechnen und auch über ihren ökonomischen Horizont hinausschauen können. Diese Erkenntnis ist mittlerweile relativ anerkannt. Aber wie gelingt das am besten? Glaubt man den Autoren des neuen Buches „Denken handelt - Philosophie für Manager“ sind philosophische Kenntnisse ein guter Ansatz. Darin werden die Theorien von 24 Philosophinnen und Philosophen, die großen Einfluss auf die Geistesgeschichte der Moderne hatten, auf Ideen, Gedanken und Erkenntnisse abgeklopft, die für Leben und Arbeit im Wirtschaftsmanagement inspirierende Impulse geben und den Horizont professioneller ökonomischer Rationalität erweitern können. Worum es bei der Bewältigung von Führungsaufgaben geht und was dabei alles mitspielt, erscheint in vielfältiger Weise in neuem Licht. „Wie denken wir unser Denken? Das ist die philosophische Frage. Sich darauf einzulassen, macht kreativ und erweitert den Handlungsspielraum“, sagt Mitherausgeber Dr. Wolf Dieter Enkelmann.

Elf Autorinnen und Autoren, allesamt zwischen Philosophie, Ökonomie und praktischer Erfahrung ausgewiesen, erweitern durch ihre individuellen Zugänge das Spektrum an Anregungen für gutes Management. Den Einstieg macht Prof. Dr. Birger Priddat, Professor für Wirtschaft und Philosophie an der Uni Witten/Herdecke (UW/H). Seine Beiträge befassen sich mit den Philosophen Georg Simmel („Wie Geld die Zukunft prägt“), Walter Benjamin („Ist Wirtschaft eine Religion?“), Hannah Arendt („Das Arbeitstier und das aktive Leben“), Karl Marx („Manifest für die Muße“) und John Rawls („Wie fair ist Gerechtigkeit?“).

Wolf Dieter Enkelmann und Daniel Kratz (Hg.): Denken handelt - Philosophie für Manager. Metropolis Verlag, 2017

Die Beiträge:

Horizonte, Kontexte und Perspektiven der Wirtschaft

Georg Simmel: Wie Geld die Zukunft prägt (Birger P. Priddat)
Walter Benjamin: Ist Wirtschaft eine Religion? (Birger P. Priddat)
Hannah Arendt: Das Arbeitstier und das aktive Leben (Birger P. Priddat)
Giorgio Agamben: Wider den blinden Aktionismus (Nika Wiedinger)
Karl Marx: Manifest für die Muße (Birger P. Priddat)
Judith Butler: Gefangen in Geschlechterrollen (Michael Hirsch)
Niklas Luhmann: Das Paradox der Knappheit (Barbara Hupfer & Wolfgang Fritscher)
Georges Bataille: Die Kunst der Verschwendung (Wolf Dieter Enkelmann)
John Rawls: Wie fair ist Gerechtigkeit? (Birger P. Priddat)

Kunst und Drama der Führung

Immanuel Kant: Durch Freiheit und Wettbewerb zur Menschlichkeit
(Tatjana Schönwälder-Kuntze)
Peter Sloterdijk: Zornige Helden (Nika Wiedinger)
Henri Bergson: Das Lachen als Korrektiv (Ingeborg Szöllösi)
Albert Camus: Absurd, aber glücklich (Ingeborg Szöllösi)
Søren Kierkegaard: Vorzug der Verzweiflung (Ingeborg Szöllösi)
Arthur Schopenhauer: Die Produktivität des Pessimismus (Ingeborg Szöllösi)
Friedrich Nietzsche: Vom Willen zum Versprechen. Wirtschaft als Drama
(Wolf Dieter Enkelmann)
Michel Foucault: Eigennutz und Fremdbestimmung (Nika Wiedinger)
Charles Sanders Peirce: Pragmatismus und Innovativität
(Gerhard Minnameier & Eberhard Schnebel)

Denken denken: Was ist rational, wie geht Vernunft?

Karl Popper: Keine Angst vor Fehlern (Konstantin Schimert)
G. W. F. Hegel: Das Dionysische und die ökonomische Vernunft (Wolf Dieter Enkelmann)
Novalis: Die Geister der Nacht (Wolf Dieter Enkelmann)
Jacques Derrida: Das Spiel mit dem Unmöglichen (Wolf Dieter Enkelmann)
Paul Feyerabend: Wenn Vernunft zu Tyrannei wird (Wolf Dieter Enkelmann)
Ludwig Wittgenstein: Das Ende der Philosophie? (Wolf Dieter Enkelmann)

Rezensionsexemplare: Für eine Buchbesprechung können Sie gerne ein
Rezensionsexemplar bestellen.
Kontakt: Hubert Hoffmann, E-Mail

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.400 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

www.uni-wh.de / #UniWH / @UniWH

Quelle: idw

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