(openPR) Anlässlich des Aktionstages Unternehmensnachfolge mahnt die Bundesvereinigung Liberaler Mittelstand den Abbau von Gründungshürden an. Für den Generationenwechsel im Mittelstand müssten interessierte Nachfolgerinnen und Nachfolger noch umfassender betreut und Verwaltungs-, Genehmigungs- und Finanzierungsprozesse beschleunigt werden. „Es kann nicht sein, dass Gründerinnen und Gründer wochenlang auf erforderliche Bescheide von Ämtern warten müssen,“ so der stellvertretende Bundesvorsitzende des Liberalen Mittelstands, Axel Graf Bülow.
Das LIM-Vorstandsmitglied sieht in der Unternehmensnachfolge besondere Vorteile: „Vorhandene Kunden- und Lieferantenstämme sichern vom ersten Tag an entsprechende Umsätze, bewährte Strukturen und erfahrenes Personal sind Garanten, dass es kein Kaltstart für die neue Inhaberin oder den neuen Inhaber wird,“ so Graf Bülow.
Zahlreiche IHKs, Handwerkskammern, das RKW Kompetenzzentrum und erstmals auch Modellprojekte der Initiative „Unternehmensnachfolge – aus der Praxis für die Praxis“ des Bundeswirtschaftsministeriums nehmen am Aktionstag teil und bieten Informations- und Netzwerkveranstaltungen an.
Das Thema Unternehmensnachfolge müsse dringend auf die politische Agenda, fordert Graf Bülow. Laut KfW Research könnten sonst bis zu 450.000 Firmen den Markt in den kommenden Jahren verlassen, weil es an mutigen Nachfolgern fehle. Allein für das laufende Jahr 2021 gingen die Experten von rund 100.000 Betriebsschließungen aus. „Wir rechnen im Liberalen Mittelstand mit dem worst case, da neben der demographischen Entwicklung und der schwachen Gründerkultur jetzt noch Corona als Hemmnis hinzukommt“, sagt Graf Bülow.
Informationen zur Idee des Aktionstages finden sich unter http://rkw.link/aktionstagunternehmensnachfolge











