(openPR) Um die politische Rhetorik nachhaltig zu fördern, haben der Förderkreis politische Rhetorik e. V. und die Deutsche Rednerschule GmbH eine neue Initiative gestartet: Ars Rhetorica Berlin.
Es handelt sich um einen kostenfreien Qualifizierungslehrgang für Redenschreiber und Redenberater führender Persönlichkeiten im Deutschen Bundestag und in der Bundesregierung. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf beschränkt. Die Aufteilung erfolgt nach Fraktionsgröße.
Zum Vorstand des Förderkreises gehören Prof. Gert Weisskirchen (MdB), Dr. Edmund Stoiber MP, Renate Künast (MdB), Peter H. Ditko, Friedrich Merz (MdB), Dr. Guido Westerwelle und Dr. Gregor Gysi (MdB). Der Lehrgang wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rednerschule GmbH, die seit dem Jahre 1978 auf dem Gebiet der politischen Rhetorik tätig ist und auch für Führungspersönlichkeiten der Wirtschaft arbeitet.
Die Rednerschule bietet den Teilnehmern eine vorläufige Mitgliedschaft an, die dann, nach Bestätigung durch den Förderkreisvorstand, zu einer ständigen Mitgliedschaft werden kann. Die Dauer der Mitgliedschaft ist auf die Legislaturperiode bzw. die Tätigkeit im politischen Amt begrenzt. Wiederwahl ist zulässig. Mitgliedsbeiträge werden nicht erhoben.
Der Qualifizierungslehrgang für Redenschreiber/innen findet auf dem Seminarschiff „AGORA“ der Rednerschule am Reichstagsufer statt, gegenüber dem Jakob-Kaiser Haus. Der erste Lehrgang hat am 23. Januar 2007 begonnen und endet am 4. Dezember 2007.
Zum Themenplan der Qualifizierung gehört:
1. Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn
2. Redestrukturen-Kompetenz & Eloquenz
3. Einsatz von Metaphern
4. Redefiguren & Tropen
5. Repräsentationssysteme
6. Formulierungstechniken
7. Argumentationslogik nach Toulmin und Geißner
8. Manuskriptformen
Lehrgangsleiter ist Peter H. Ditko, Leiter der Deutschen Rednerschule GmbH.
Bei regelmäßiger Teilnahme und Abgabe einer Abschlussrede, die ihrerseits die Anwendung der Lehrinhalte erkennen lässt, erhält der/die Teilnehmer/in ein Qualifizierungszertifikat. Die Lehrgangsbesten erhalten dann die Möglichkeit, eine weiterführende Qualifikation im Rahmen eines Aufbaulehrgangs wahrzunehmen.
Stipendienplätze werden an Mitarbeiter/innen von Abgeordneten und Fraktionen des Deutschen Bundestages, Bundesministerien, Bundespräsidial- und Bundeskanzleramt vergeben. Voraussetzung ist eine Tätigkeit im Bereich „Reden schreiben“ und die Befürwortung durch den zuständigen MdB bzw. den Dienststellen- bzw. Abteilungsleiter. Über die Vergabe entscheidet der Vorstand des Förderkreises.
Deutsche Rednerschule GmbH
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Peter H. Ditko
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Bereits im Jahre 2003 konnte die DEUTSCHE REDNERSCHULE ihr 25-jähriges Bestehen feiern, unter Anwesenheit der CDU-Bundesvorsitzenden Dr. Angela Merkel und Geschäftsführer Peter H. Ditko, Gründer und Leiter der Deutschen Rednerschule. Peter H. Ditko, der als Leiter des Instituts für angewandte Kommunikationswissenschaften GmbH schon damals über viel Trainingserfahrung verfügte, hob die Rednerschule 1978 als BONNER REDNER SCHULE aus der Taufe.
Gedacht war die Schule vornehmlich als Aus- und Weiterbildungsstätte für die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die zwar in ihren Wahlkreisen meistens viele Redeauftritte bereits absolviert hatten, aber dennoch im Plenum des Deutschen Bundestages oder aber bei Fernsehauftritten Rat und Hilfe suchten. Schon bald erweiterte die Schule ihr Angebot, bildete die Redenschreiber der Fraktionen im Bund und in den Landtagen aus und öffnete sich für den wirtschaftlichen Bereich. So nutzen seitdem verstärkt Führungskräfte aus Wirtschaft, Verwaltung und Medizin die Möglichkeiten der rhetorischen Aus- und Weiterbildung.
Im Jahre 1991 folgte, nach dem Fall der Mauer, die Gründung der BERLINER REDNER SCHULE, die zuerst ihren Sitz im heutigen Regierungsviertel, in der Reinhardtstraße, hatte und dann 1994 in den Westteil, auf den Kurfürstendamm, umzog. Als dann der Bundestag und die Bundesregierung ihren Sitz von Bonn nach Berlin verlegten, musste die Schule erneut ihr Quartier wechseln und zwar mit dem Ziel, möglichst in unmittelbarer Nähe des Reichstages zu residieren, um die Anbindung an den Deutschen Bundestag zu erhalten.
Die Schule baute daraufhin ein ehemaliges DDR-Schubschiff als Seminarschiff um und erhielt einen Liegeplatz direkt gegenüber dem Reichstag, an der Marschallbrücke. Nachdem der Weg für Teilnehmer aus den süddeutschen Gebieten recht weit geworden war, wurde in München 1994 die MÜNCHNER REDNER SCHULE etabliert. Zuerst nur für die Durchführung von Einzeltrainings, dann bald auch für einige Seminarangebote.











