(openPR) Planung 2007 einstimmig befürwortet / Martin Aschoff als Vizepräsident Finanzen bestätigt
Wiesbaden, den 12. Februar 2007 – Mit einem Überschuss von 4000 Euro schließt der Deutsche Direktmarketing Verband (DDV) das Geschäftsjahr 2006 ab. Das Präsidium wurde auf der DDV-Mitgliederversammlung am 9. Februar in Frankfurt einstimmig für den Haushalt 2006 entlastet. Ebenso einstimmig folgten die anwesenden Mitglieder der vom Präsidium vorgestellten Haushaltsplanung 2007. „Als Verband haben wir nicht die Zielsetzung, Erträge zu generieren, sondern Aktivitäten. Es ist unsere Aufgabe, mit dem uns zur Verfügung stehendem Geld die Ziele des Verbandes optimal und effektiv voranzutreiben“, betonte DDV-Präsident Dieter Weng.
Als die wichtigsten Aufgaben für 2007 sieht das Präsidium die 2006 bereits sehr erfolgreich gelaufene Lobbyarbeit für den Verband mit imagebildenden Aktivitäten offensiv
zu verstärken und weitere Neumitglieder für den Verband zu gewinnen. Zudem werde der Verband 2007 verstärkt auf Branchenmessen vertreten sein und seine Ausbildungsinitiative vorantreiben.
„Gemäß unserem Motto „Gehör verschaffen“ können wir für 2006 festhalten: Das haben wir uns wirklich verschafft und wir werden diese Präsenz als ‚Ohr und Mund’ der Branche intensiv nutzen“ betonte Patrick Tapp, Vizepräsident Public Affairs und Verbraucherdialog. Gezielte Aktivitäten wie eine „Leistungsschau und Berufsmesse der Direktmarketings“ sollen das Image der Branche sowohl gegenüber Politik und Wirtschaft, als auch gegenüber den Bürgern stärken. Es gehe vor allem darum, die Verbraucherkommunikation zu erhöhen.
Mit aktuell 739 Mitgliedern (759 in 2006) ist die Anzahl nur noch leicht zurückgegangen. „Die Anzahl der Kündigungen hat sich 2006 gegenüber 2005 um mehr als die Hälfte reduziert“, betont Dirk Wolf, Vizepräsident Mitglieder und Innovation. „Die aktuelle Zahl beinhaltet noch ‚Altlasten’ aus 2004, die erst 2006 wirksam wurden. Zudem gab es diverse Fusionen von Mitgliedsfirmen und auch einige Insolvenzen.“
Martin Aschoff, der im Frühjahr den Posten des Vizepräsidenten Finanzen übernommen hatte, wurde auf der diesjährigen Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit für den Rest der Wahlperiode im Amt bestätigt. Als Neuerungen in 2006 wies er besonders auf die Einführung des neuen Kostenstellensystems nach Ressorts sowie zusätzliche Kontrollmechanismen wie unterjährige Rechnungsprüfung hin. Die Finanzsituation des Verbandes sei wieder stabil. Zwar sei das Einnahmenziel 2006 nicht erreicht, aber es sei mit Einsparungen auf der Ausgabenseite entsprechend gegen gesteuert worden. Die im vergangenen Jahr erhobene Sonderumlage von rund 72 000 Euro sei unangetastet geblieben und sorge für eine wesentliche Erhöhung des Eigenkapitals. „Eine Beitragerhöhung ist nicht geplant“, betonte Aschoff.
Mit einem Direktmarketing-Package, das zurzeit mit der FH Wiesbaden entwickelt wird, möchte der DDV in diesem Jahr besonders seine Aktivitäten auf Branchenmessen wie Systems oder CeBIT verstärken. Es gehe darum, die Vorteile des Direktmarketings maßgeschneidert an die Zielgruppe zu bringen, so Brigitta Haak, Vizepräsidentin Messen und Veranstaltungen. Sie betonte, eine identitätsstiftende Veranstaltung für die gesamte Branche sei intensiv in der Planung, jedoch nicht mehr für 2007. „Es geht doch darum, dass wir das richtige Konzept zum richtigen Zeitpunkt finden müssen.“
Im Bereich Bildung und Forschung geht es 2007 vor allem darum, die 2006 gestartete Ausbildungsinitiative des DDV voranzutreiben. Es sollen, so Vizepräsident Martin Nitsche, u. a. Materialien für Ausbildungsgänge erarbeitet und Betriebsbesuche organisiert werden. „Der DDV wird in diesem Jahr voraussichtlich auch Stipendien vergeben können“, kündigte Martin Nitsche an.




