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Informations- und Kommunikationstechnologien optimal einsetzen

01.02.200714:40 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Informations- und Kommunikationstechnologien optimal einsetzen - Neues Department der Donau-Universität Krems entwickelt IT-Lösungen für das Gesundheitswesen

Krems. Am 18. Januar 2007 wurde an der Donau-Universität Krems das Department für Information und Knowledge Engineering (ike) eröffnet. Unter der Leitung von Silvia Miksch erweitert das neue Kompetenzzentrum den wissenschaftlichen Fokus der Donau-Universität Krems in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Lehr- und Forschungsschwerpunkte des Departments liegen in den Bereichen Informationsvisualisierung und computergestütztes Planmanagement mit besonderer Berücksichtigung des Gesundheitswesens.



Das neue Department für Information und Knowledege Engineering der Donau-Universität Krems beschäftigt sich mit Computerwerkzeugen, Methoden und Konzepten, die Menschen im Umgang mit großen und komplexen Informationsstrukturen, vor allem im medizinischen Bereich, unterstützen. Im Mittelpunkt der Untersuchungen und Entwicklung neuer Methoden stehen die BenutzerInnen mit ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen. „Ein Ziel unserer Forschungsarbeit ist, AnwenderInnen mit Hilfe von maßgeschneiderten und praktikablen, also aufgaben- und benutzerInnenspezifischen IT-Lösungen in schwierigen Entscheidungssituationen zu unterstützen“, erklärt Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Silvia Miksch. Mit dem neuen Department erfährt die Donau-Universität Krems eine Stärkung des umfangreichen Bereichs Informations- und Kommunikationstechnologien und die Intensivierung des wissenschaftlichen Fundaments für Forschung und Lehre.

Praxisorientierte Forschung für den Gesundheitsbereich
Die Schwerpunkte der interdisziplinären Forschungsprojekte des neuen Kompetenzzentrums umfassen die Visualisierung von Informationen (Visual Analytics) und die Entwicklung computergestützter Methoden im Bereich Planmanagement, die einerseits das Erstellen von Plänen und Abläufen erleichtern und andererseits die Ausführung, Adaption und Wartung dieser ermöglichen. Ein besonderes Anliegen ist der Leiterin von ike darüber hinaus die Verbindung von Theorie und Praxis etwa durch Erleichterung der Erarbeitung von Leitlinien für medizinisches Personal. „Das Therapiemanagement und die Verwaltung von Patientendaten werden zu einem immer wichtigeren Arbeitsbereich im Gesundheitswesen“, betont Miksch den hohen praktischen Nutzen ihrer Arbeit. „Mit der Entwicklung von visuellen und analytischen Methoden im medizinischen Bereich können wir Systeme anbieten, die letztlich auch zu besseren Therapieerfolgen führen.“

Therapieverläufe evaluieren und planen
Ein aktuelles Forschungsprojekt von ike, das gemeinsam mit dem AKH Wien und der Technischen Universität Wien umgesetzt wird, führt in den psychotherapeutischen Bereich. Die vielfältigen Therapieansätze für anorektische Patientinnen (Mädchen mit Essstörungen) erfordern neue Formen der Informationsaufbereitung. Aus komplexem Datenmaterial zu den einzelnen Patientinnen wird mit Hilfe von visuellen Methoden die relevante Information extrahiert und bildlich dargestellt. Mit dieser Methodik können Therapieerfolge und -misserfolge anhand von einzelnen Parametern leichter nachvollziehbar zugeordnet und künftige Therapieoptionen besser bewertet werden.

Internationale Forschungslaufbahn
Ihre wissenschaftliche Laufbahn hat Miksch am Institut für Medizinische Kybernetik und Artificial Intelligence (IMKAI) der Universität Wien begonnen und war viele Jahre am Österreichischen Forschungsinstitut für Artificial Intelligence (OFAI) sowie an der Technischen Universität Wien tätig, wo sie nach wie vor die Forschungsgruppe für Information und Knowledge Engineering (IEG) leitet. Darüber hinaus war Miksch Wissenschaftlerin an der Stanford University, der Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg und der Johannes Kepler Universität Linz.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung und Lehre
Für die Lehre wird am Department im Bereich Informationsvisualisierung & Visual Analytics gerade ein neuer Lehrgang entwickelt. Der an der Donau-Universität Krems bereits etablierte Lehrgang „IT im Gesundheitswesen“ wird künftig gemeinsam mit dem Zentrum für Praxisorientierte Informatik erweitert angeboten.

In der Forschung startet am Department gerade das dreijährige Projekt „DisCo“, das auf die Entwicklung von Visual Analytics Technologien zur Untersuchung komplexer, zeitbezogener Informationen abzielt. Neben dem Department für Information und Knowledge Engineering sind auch das Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement der Donau-Universität Krems und die Firma XIMES GmbH mit ihrer Software Time Intelligence Solutions (TIS) an dem Projekt beteiligt. Das Projekt wird im Rahmen der Programmlinie "FIT-IT Visual Computing" des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) durchgeführt.

Nähere Informationen unter www.donau-uni.ac.at/ike (01.02.07)

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Bild
miksch.jpg: Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Silvia Miksch, Leiterin des Departments für Information und Knowledge Engineering (Foto: Donau-Universität Krems/Andrea Müller)

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