openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Wenn der Chef das Sparbuch plündert – Was macht den Mittelstand menschlicher?

(openPR) Bonn/Düsseldorf – Familienunternehmen sind die „Wirbelsäule unserer Wirtschaft“. Diese Meinung vertritt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de, im Gespräch mit der Bild-Zeitung http://www.bild.de, die „Macher aus dem Mittelstand“ porträtiert. Ohoven, dessen Verband 150.000 Firmen mit 4,3 Millionen Beschäftigten hat, kennt die Lage der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sehr genau. Die KMU beschäftigen 70 Prozent aller Arbeitnehmer. In den nächsten Jahren müssten 350.000 Firmen einen Nachfolger finden, doch jeder zehnte Firmeninhaber dürfte vergeblich suchen: „Nur jedes dritte Familienunternehmen wird von den Kindern fortgeführt.“

Dass manche Sprösslinge das Lebenswerk ihrer Eltern nicht fortführen wollten, habe vor allem mentale Ursachen: „Die jungen Leute werden deshalb lieber Beamte oder gehen zu den großen Konzernen. Außerdem ziehen die Großen mit höheren Gehältern die jungen Menschen ab, die der Mittelstand mit viel Engagement ausgebildet hat. Immerhin: Laut Statistik hat die Freude am Unternehmerischen zum ersten Mal seit vielen Jahren zugenommen.“ Laut Ohoven sei der Mittelstand den großen Konzernen aber überlegen: „Wir sind schneller, innovativer, risikofreudiger. Die Hierarchien sind flacher, man kann schneller aufsteigen. Die Arbeit ist abwechslungsreicher, die Mitarbeiter können mehr gestalten. Das Betriebsklima ist besser – im Mittelstand wird nicht so schnell entlassen. Kurz gesagt: Der Mittelstand ist menschlicher.“

Allerdings kann der Mittelstand auch fordern. So spricht sich der BVMW-Präsident dafür aus, den Lehrlingen ein niedrigeres Grundgehalt zu zahlen. Obendrauf soll es dann Leistungszulagen geben: „Für gute Noten in der Berufsschule, für gute Leistung im Betrieb. Wir brauchen mehr Wettbewerb in der Gesellschaft.“ Zudem solle bei Firmen mit bis zu 20 Leuten der Kündigungsschutz gestrichen werden. In Dänemark habe das einen riesigen Schub für mehr Jobs ausgelöst.

Medienbüro.sohn
V.i.S.d.P: Gunnar Sohn
Ettighoffer Strasse 26a
53123 Bonn
Germany

Telefon: +49 - 228 - 6 20 44 74
Telefax: +49 - 228 - 6 20 44 75

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 117715
 127

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Wenn der Chef das Sparbuch plündert – Was macht den Mittelstand menschlicher?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn

Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation
Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009 - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mit Bildern, kurzen Texten, Blog-Beiträgen oder Links, die sie interessant finden. „Es lässt sich kaum leugnen: Wir sind zum Glück nicht mehr Papst, wir sind jetzt Netz. Die Menschen haben begonnen, wichtige Teile ihres gesellschaftlichen Treibens ins Internet zu verlag…
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009 – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen und mittleren Unternehmen auf, die unverschuldet in Not geraten sind und bei denen unerwartete Liquiditätsengpässe auftreten. Eine Möglichkeit bestünde in einfachen und schnellen Verfahren, um Steuern und Sozialabgaben vorübergehend zu stunden oder Vorauszahlungen anzupassen…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Das Sparbuch für den Enkel – was passiert im Sterbefall?Bild: Das Sparbuch für den Enkel – was passiert im Sterbefall?
Das Sparbuch für den Enkel – was passiert im Sterbefall?
… Der gehört aber zum Leben und deshalb kann man auch zu Lebzeiten über den Tod nachdenken. Das aber nur vorab. Bei uns geht es heute um das sogenannte „Oma-Sparbuch“. Wohl die meisten Großeltern legen für ihre Enkel ein Sparbuch an. Manche Großeltern zahlen regelmäßig ein, andere immer dann, wenn sie etwas übrig haben. Schließlich will man dem Enkel, …
Mittelstand in Deutschland
Mittelstand in Deutschland
Lösungen für den Mittelstand in Deutschland Eigenkapital schafft Wachstum, Ertrag, Stabilität und Sicherheit Die neuen Kreditvergaberichtlinien nach Basel II stellen den deutschen Mittelstand vor große Herausforderungen. Wichtigster Faktor für eine kreditwürdige Bonität und den Erfolg eines Unternehmens ist dessen Eigenkapitalausstattung. Der kurzfristige …
Bild: MittelstandsfinanzierungBild: Mittelstandsfinanzierung
Mittelstandsfinanzierung
Aufgrund der unzureichenden Kreditmittelbereitstellung der Banken, haben sich in den letzten Jahre zunehmend alternative Finanzierungsinstrumente für den deutschen Mittelstand am Markt entwickelt. Wir möchten an dieser Stelle auf die signifikantesten eingehen. Der maßgebliche Unterschied ist zunächst auf das Unternehmen selbst abgestellt. Venture Capital …
Bild: Kein Auszahlungsanspruch bei gelochten SparbüchernBild: Kein Auszahlungsanspruch bei gelochten Sparbüchern
Kein Auszahlungsanspruch bei gelochten Sparbüchern
Das Amtsgericht Frankfurt hat am 23.12.2019 zum Aktenzeichen 29 C 4021-19 (46) entschieden, dass ein gelochtes Sparbuch die Vermutung begründet, dass es bereits wegen Auszahlung des Sparbetrages entwertet wurde und ein diesbezüglicher Zahlungsanspruch gegen die Bank nicht mehr besteht. Aus der Pressemitteilung des AG Frankfurt Nr. 14/2020 vom 30.09.2020 …
Geizkragen.de AG: Das „Geizkragen-Sparbuch“ – jetzt im Buchhandel
Geizkragen.de AG: Das „Geizkragen-Sparbuch“ – jetzt im Buchhandel
Das neue „Geizkragen-Sparbuch“ der beliebten Webseite Geizkragen.de ist seit dem 1. Mai 2004 im Buchhandel erhältlich. Im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen, stellen die beiden Online-Redakteurinnen, Martina Seifert und Bettina Schipper, erstmals in Buchform eine exklusive Sammlung der besten Tipps und Tricks des bekannten deutschsprachigen Verbraucherportals …
Landessparkasse bekam historische Kostbarkeit geschenkt: 91 Jahre altes Sparbuch
Landessparkasse bekam historische Kostbarkeit geschenkt: 91 Jahre altes Sparbuch
Die Braunschweigische Landessparkasse in der Region Helmstedt ist um ein Kleinod reicher: Ursula Ernst aus Königslutter hat der Bank das Sparbuch Nr.3 der Herzoglichen Braunschweigischen Landessparkasse geschenkt. Sie übergab es dem Bankbevollmächtigen Berndt Rieger, der im Private Banking der Braunschweigischen Landessparkasse in Königslutter tätig …
Bild: Edelmetall-Sparbuch for Kids mit physischem Gold und/oder SilberBild: Edelmetall-Sparbuch for Kids mit physischem Gold und/oder Silber
Edelmetall-Sparbuch for Kids mit physischem Gold und/oder Silber
… Kaufkrafterhalt ist der Kapitalmarkt nicht mit Angeboten übersät. Aufgrund der Gegebenheiten hat die Drei A Finanzservice seit vergangenem Jahr ein innovatives Produkt namens Edelmetall-Sparbuch erfolgreich auf den Finanzmarkt gebracht. Seit Juni 2010 hat die Drei A Finanzservice das Produkt um einen Kindersparplan erweitert aufgrund der immensen Nachfrage der …
Bild: Von der fixen Idee, eine „redliche“ Bank zu gründenBild: Von der fixen Idee, eine „redliche“ Bank zu gründen
Von der fixen Idee, eine „redliche“ Bank zu gründen
… (Trebur) als Aufsichtsratsvorsitzender gewählt, Anett Pahlitzsch (Rietschen) neue Aufsichtsrätin SAARBRÜCKEN/SCHÖPPINGEN – Die Gremien der DikoBa eG i.G., der neuen bundesweiten Bank für Mittelstand und Landwirtschaft mit Sitz in Schöppingen/NRW, formieren sich: Jörg Gogarn (45), Unternehmensberater und Bankbetriebswirt aus dem hessischen Trebur, ist in …
Bild: Deutsche Vermögensberatung (DVAG) rät vom Sparbuch als Altersvorsorge abBild: Deutsche Vermögensberatung (DVAG) rät vom Sparbuch als Altersvorsorge ab
Deutsche Vermögensberatung (DVAG) rät vom Sparbuch als Altersvorsorge ab
… vor allem bei Frauen. Das ergibt eine aktuelle Studie von TNS Emnid und der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Mehr als 22 Prozent der weiblichen Befragten schenken dem Sparbuch das meiste Vertrauen – noch vor Riester-Rente und Lebensversicherung. Sie sehen den Klassiker Sparbuch als „die sicherste Bank“ unter den Geldanlagen. „Optimal ist diese Wahl …
Bild: WISSENSWERTES, Ru­di Ratlos fragt: Wem gehört das Konfirmationsgeld?Bild: WISSENSWERTES, Ru­di Ratlos fragt: Wem gehört das Konfirmationsgeld?
WISSENSWERTES, Ru­di Ratlos fragt: Wem gehört das Konfirmationsgeld?
WISSENSWERTES Ru­di Ratlos fragt: Wem gehört das Konfirmationsgeld? Susanns Eltern hatten für ihre Tochter ein Sparbuch angelegt. Geldgeschenke, die Susann anläßlich der Konfirmation, zu ihren Geburtstagen, zu Weihnachten oder aus anderen Anlässen erhalten hatte, zahlte ihr Vater auf dieses Sparbuch ein. Susann hatte davon Kenntnis. Sie sollte mit …
Sie lesen gerade: Wenn der Chef das Sparbuch plündert – Was macht den Mittelstand menschlicher?