(openPR) Der unter Schirmherrschaft des deutschen Bundesministers für Wirtschaft und Technologie ausgeschriebene „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft“ wird jährlich an Unternehmen vergeben, die herausragende Innovationen auf den Markt bringen. Das Start-up Unternehmen EnOcean aus Oberhaching bei München ist mit seiner Erfindung „batterielose Funksensorik“ unter den 5 Finalisten des von den Veranstaltern Wirtschaftsclub Rhein-Main e.V. und WirtschaftsWoche ausgetragenen Wettbewerbs.
Die Nominierung von EnOcean in der Kategorie „Start-up“ unterstreicht die Bedeutung der einfach anmutenden Idee eines Funkschalters ohne Batterie, die von Ende 2001 an konsequent zu marktreifen Produkten weiterentwickelt wurde und inzwischen weltweit im Einsatz ist.
Flexibel installierbare Lichtschalter und Gebäudesensoren sind die Basis für intelligente und energieeffiziente Gebäude. EnOcean hat hierfür die mehrfach ausgezeichnete Grundlagentechnologie entwickelt, durch die Funksensoren umweltfreundlich auf Batterien verzichten und damit eine wirkliche Alternative zur herkömmlichen Gebäudeinstallation darstellen. Funkschalter beispielsweise erzeugen aus jedem Tastendruck genug Energie, um die Schaltinformation bis zu 300m weit zu übertragen.
EnOcean’s intelligente Verknüpfung von miniaturisierten Energiewandlern mit einer zuverlässigen Funktechnik hat viele Vorteile. Einsparung von Verkabelung, hohe Flexibilität und Kostenreduktion bei Installation und Nutzung überzeugen nicht nur europäische Marktführer der Gebäudeinstallationsbranche, sondern auch renommierte Architekten und Facility Manager, die die Technik in modernen Zweck- und Wohngebäuden einsetzen.
Markus Brehler, Geschäftsführer und Gründer von EnOcean: „Die Nominierung zum Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2007 zeigt die Wichtigkeit und Nachhaltigkeit unserer weltweit einmaligen Grundlagentechnologie. Gerade in der Zeit knapper Energiereserven wird es immer wichtiger, Gebäude so effizient wie möglich zu betreiben. Unsere batterielosen Funksensoren sind die flexibel montierbaren Sinnesorgane, die intelligente Systeme zur Steuerung der Gebäude benötigen. Weltweit agierende Firmen wie Zumtobel, Johnson Controls, ABB und Siemens setzen bereits auf unsere Technologie und realisieren damit innovative Gebäudeprojekte.“
Neben Anwendungen in der Gebäudeautomatisierung eröffnet die umweltfreundliche Technologie von EnOcean vielfache Anwendungen in Systemen, die heute noch auf verkabelte Sensoren angewiesen sind. Herkömmliche batteriebetriebene Funkstandards bieten hier langfristig keine Alternative, da die notwendigen Batteriewechsel viel zu hohe Kosten sowie kritische Entsorgung nach sich ziehen.
EnOcean GmbH
Andreas Schneider
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