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Hewitt-Kienbaum Studie: „Mitarbeiterbefragungen - Die Trends 2007“

(openPR) Mitarbeiter gefragt: Vom Stimmungsbarometer zur Steigerung der Unternehmens-Performance

Wiesbaden, 11. Januar 2007 Das Instrument Mitarbeiterbefragung hat in Personalabteilungen und Chefetagen an Akzeptanz und strategischer Relevanz gewonnen: Rund zwei Drittel der Unternehmen führen zumindest alle zwei Jahre eine Befragung durch. In 61 Prozent der Fälle ist die Unternehmensleitung direkter Auftraggeber. „Mitarbeiterbefragungen sind zunehmend ein Instrument der Unternehmensführung, da Themen der strategischen Unternehmensentwicklung im Rahmen der Mitarbeiterbefragung an Bedeutung zulegen. 44 Prozent der befragten Unternehmen bestätigten diesen Trend, 43 Prozent nutzen die Ergebnisse der Befragung für die HR-Steuerung und das HR-Controlling“, so Piotr Bednarczuk, Geschäftsführer der Managementberatung Hewitt Associates in Deutschland.



Gemessen: Engagement statt nur Zufriedenheit
94 Prozent der Unternehmen erfragen im Rahmen ihrer Mitarbeiterbefragung die Zufriedenheit mit der aktuellen Tätigkeit und dem Unternehmen generell. 83 Prozent messen die Verbundenheit (das Commitment) der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Jedoch nur 55 Prozent der befragten Unternehmen gehen einen Schritt weiter und nutzen die Befragung, um die tatsächliche Leistungsbereitschaft, also das Engagement ihrer Mitarbeiter für die Erreichung der Unternehmensziele zu messen. Diese Ergebnisse basieren auf der Studie „Mitarbeiterbefragungen – Die Trends 2007“, die die Managementberatung Hewitt Associates im deutschsprachigen Raum in Kooperation mit Kienbaum durchgeführt hat.

Sinnvolle Nutzung der Daten für effektive Veränderungsmaßnahmen
Die große Herausforderung einer Mitarbeiterbefragung liegt nicht in der operativen Durchführung. Kritische Erfolgsfaktoren ergeben sich im nachfolgenden Veränderungsprozess: Eine systematische und priorisierte Maßnahmenableitung muss gezielte Verbesserungen ermöglichen. Bei mehr als einem Viertel der Unternehmen gibt es jedoch keinen verbindlichen oder strukturierten Prozess im Zusammenhang mit der Ableitung von Folgemaßnahmen. Ebenso stellt eine zielkonforme Umsetzung von Veränderungs-maßnahmen durch gezieltes Monitoring der Maßnahmen sowie die Messbarkeit und Sichtbarkeit der Erfolge eine Herausforderungen einer erfolgreichen Mitarbeiterbefragung dar. Die Studienteilnehmer werten explizit die Umsetzung der Maßnahmen als besonders wichtig. Dennoch verzichten 30 Prozent der Befragten auf ein ausführliches Maßnahmenmonitoring. Lediglich in 37 Prozent der Unternehmen erkennen die Mitarbeiter, welche Veränderungen tatsächlich aus der Befragung resultieren.

Aussagekräftige Vergleichsdaten
Um die Ergebnisse einer Befragung richtig zu deuten und Problemfelder im Unternehmen zu erkennen, werden zunehmend Vergleichswerte genutzt. 74 Prozent der Unternehmen vergleichen die Daten intern – sprich zwischen den einzelnen Abteilungen. Externe Vergleichswerte nutzen 61 Prozent der Teilnehmer. 15 Prozent der Teilnehmer verzichten völlig auf einen Vergleich und riskieren damit, die eigentlichen Probleme nicht zu erkennen. „Eine Gehaltssteigerung kann zum Beispiel die Zufriedenheit über die Vergütung kurzfristig steigern. Ob dadurch jedoch auch ein nachhaltiges Engagement der Mitarbeiter erzeugt wird, ist fraglich. Spezielle statistische Verfahren wie eine Stellhebelanalyse simulieren einen Veränderungsprozess und liefern genaue Informationen darüber, welche Maßnahmen den größten Effekt auf die Leistung der Mitarbeiter und somit auch auf die Unternehmens-Performance haben“, so Piotr Bednarczuk.

Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 90 Großkonzerne und mittelständische Unternehmen befragt. 37 davon aus Deutschland, 24 aus Österreich und 29 aus der Schweiz.

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