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Neue Therapieansätze im Kampf gegen Bulimie

09.01.200713:31 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Neue Therapieansätze im Kampf gegen Bulimie
Neue Therapieansätze im Kampf gegen Bulimie
Neue Therapieansätze im Kampf gegen Bulimie

(openPR) Wissenschaftler des Karolinska Institutes in Schweden fanden in einer aktuellen Studie heraus, dass ein Ungleichgewicht des Hormonhaushaltes bei Frauen eine Bulimieerkrankung begünstigt. Eine gezielte Hormontherapie führte zu einer Stabilisierung dieser Disbalance und verringerte Heißhungeranfälle, berichtet heute die Diplom Ernährungswissenschaftlerin Judith Männich von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V. aus Aachen.

Eine optimale Hunger-Sättigungs-Regulation kann nur stattfinden, wenn die dafür verantwortlichen Hormone in ausreichendem Maße vorhanden sind. Ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt hat in vielen Fällen erhebliche Auswirkungen auf die Stoffwechsellage des Einzelnen. Die Untersuchungen am schwedischen Karolinska Institut lassen einen engen Zusammenhang einer Störung im Hormonsystem und der Entstehung von Bulimie vermuten. Besonderer Bedeutung kommen dabei den beiden Sexualhormonen Testosteron und Östrogen zu.

Die Wissenschaftler untersuchten 77 kranke Frauen und 59 gesunde Kontrollpersonen auf ihren jeweiligen Hormonstatus. Die Forscherin Sabine Naessén stellte fest, dass Frauen mit erhöhten Testosteronwerten und erniedrigten Östrogenwerten häufiger an Bulimie erkrankten als diejenigen, bei denen die Hormonwerte im Normalbereich lagen.

Eine gezielte Hormonbehandlung führte zur Stabilisierung des Hormonhaushaltes und verringerte die Heißhungerattacken der Probandinnen in einem Zeitraum von drei Monaten deutlich.

Die Bulimie ist eine der weitverbreitesten Essstörungen. In der Altersklasse der 18 – 25 jährigen Frauen leiden rund 20 Prozent an dieser Ess-Brechsucht. Die Folgen dieser Krankheit sind sowohl physisch als auch psychisch gravierend. Die Bulimieerkrankung stellt eine Manifestation von psychischen Ursachen dar, die vorrangig behandelt werden müssen. Eine Hormontherapie ist somit lediglich als unterstützende Maßnahme zu einer psychotherapeutischen Behandlung anzusehen, betont die Ernährungswissenschaftlerin abschließend. 2.065 Zeichen

Literatur:
(1) Naessén, Sabine: Endocrine and metabolic disorder in bulimic women and
effects of antiandrogenic treatment. Onsdagen, december 2006

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