(openPR) Ein richtiger Versicherungsschutz fängt beim Wissen über mögliche Gefahren und Risiken an. Hier finden Sie einige wertvolle Tipps von Versicherungsspezi.de.
Im Straßenverkehr fahren die Deutschen links. Wenn es beim Einfädeln zurück in die rechte Spur kracht, schieben sich die beteiligten Unfall-Autofahrer gern gegenseitig die Schuld zu. Alarmierende Zahlen: Allein in Baustellen-Bereichen auf Autobahnen kommt es jährlich zu bis zu 26.000 Unfällen mit Verletzten. Die Mehrzahl der Crashs ereignet sich am Engpass, wenn ein Fahrzeugspur-Wechsel bzw. das Einfädeln anstehen.
Da ist zwar viel die Rede vom Reißverschluss-Verfahren, doch nur wenige wissen damit umzugehen. Und Brummi-Fahrer versuchen immer häufiger (rechtswidrig) zu vereiteln, dass Autofahrer mit ihrem Pkw links an den anderen vorbei bis ganz nach vorn zum eigentlich Engpass der Baustelle fahren können. An dem Engpass selbst würde - richtig angewandt - das Reißverschluss-Prinzip funktionieren und so manchen Stau im Keim ersticken. Anstatt die Fahrspur bis zum Ende auszunutzen, versuchen viele Linksfahrende, sich vorzeitig in die benachbarte rechte Spur hineinzudrängeln. Auch das ist falsch.
Tipp: Sobald auf der Autobahn eine Baustelle angekündigt wird, in der vorgeschriebenen Weise runter vom Gas, Abstand vergrößern und bis unmittelbar vor den eigentlichen Engpass vorfahren. Dort angekommen, sollte man den Augenkontakt zum benachbarten Autofahrer rechts oder links von sich suchen. So kann das so genannte "Reißverschlussverfahren" einvernehmlich und so, wie es die Straßenverordnung vorschreibt, klappen.
In der Praxis bedeutet das: Vor dem Hindernis (dem Engpass) fährt jeweils einer von links, einer von rechts - immer hübsch abwechselnd. So lassen sich übrigens nicht nur Unfälle, sondern auch unnötige Staus vermeiden.
Norman Nammert
Public Relations
Versicherungsspezi
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