(openPR) München/Traunstein. Die Akzenta AG muss sich vor dem Landgericht Traunstein verantworten. Am 12.12.2006 hat ein geschädigter Kunde Zivilklage gegen die Akzenta AG erhoben
(Aktenzeichen: 5 O 4437/06).
Er verlangt Schadensersatz in Höhe von über 30.000 Euro. Vorgeworfen wird der Akzenta AG, sie habe mit einem undurchsichtigen Anlagekonzept vor allem in Deutschland und Österreich Anleger geworben und betrogen. Die Klage richtet sich auch gegen drei Vorstandsmitglieder der Akzenta AG, diese sitzen seit einem halben Jahr in Untersuchungshaft. Hinter der Geschäftsidee der Akzenta-Macher verberge sich ein geschickt getarntes Schneeballsystem, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft München. Dies wird auch Thema des Zivilprozesses sein.
Der Kläger ist ein 67-jähriger Mann aus München. Dieser wurde im Winterurlaub in seinem Hotel anlässlich einer Akzenta-Präsentation dazu verleitet, eine so genannte Umsatzbeteiligung zu unterzeichnen. In einer Musterkalkulation wurden dabei sagenhaft anmutende Ausschüttungen nach zehn Jahren Laufzeit in Aussicht gestellt.
Der Klägeranwalt Dr. Jürgen Klass von der Kanzlei Dr. Klüver & Kollegen sieht gute Erfolgsaussichten, das Verfahren zu gewinnen. In Anbetracht der zwischenzeitlich gewonnenen Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft und der vorliegenden Aussagen von Zeugen könne sich die Akzenta AG „nicht weiter durchmogeln“, sagt der Priener Rechtsanwalt.
Gibt das Landgericht der Klage statt, droht auf die Akzenta AG eine Klagewelle ungeahnten Ausmaßes zuzurollen. Die Kanzlei wird über den Verlauf des Rechtsstreits berichten.
Interessengemeinschaft der Akzenta-Opfer
c/o Dr. Klüver & Kollegen
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