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Stoppt die Gesundheitskarte

13.12.200614:26 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Stoppt die Gesundheitskarte
IT-Spezialisten und Ärzte - Wir schaffen optimale und ökonomische Praxen!
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(openPR) Verbraucher fordern sofortigen Stopp der Gesundheitskarte

Gelsenkirchen, 12.12.2006. Die Mitglieder des FuSION e.V. die aus Patienten und Ärzten bestehen fordern den sofortigen Stopp der Gesundheitskarte aus sicherheitsrelevanten und finanziellen Gründen für Patienten und Ärzte. Denn egal wie sicher auch die Gesundheitskarte selbst sein sollte, trifft sie auf unsichere unvorbereitete Netzwerke in den Praxen. Die Schuld dafür bei den Ärzten zu suchen ist genau so unverschämt wie die immens angestiegenen bürokratischen Anforderungen an die Arztpraxen.



So fehlen in den Praxen nicht nur aktuelle Schutzmaßnahmen wie ein aktueller Virenschutz. Denn die meisten Praxisnetzwerke sind dank oberflächlicher Einrichtung und gefährlicher Hardwareausstattung unsicherer wie Privatlösungen. Fehlende Schutzmaßnahmen des Betriebssystems durch oberflächliche Betriebssystemeinrichtung und Nutzung geschützter Benutzerkonten aber auch fehlende Sicherheitsupdates sind in fast jeder Praxis zu finden. Hinzu kommen noch Scheunentor offene Praxis-PCs mit ungesicherten Laufwerken und Schnittstellen in unbeobachteten Behandlungsräumen und Arztzimmer. Diese Fehler ermöglichen heute nicht nur Spezialisten sondern schon Anwendern den Zugriff auf fremde Daten.

Diesen maroden Sicherheitszustand verdanken wir nicht den Ärzten sondern denen die diese Systeme verkaufen, einrichten und warten. Da der Arzt als Laie kaum eine Chance hat sich dagegen zu wehren unterstützten wir diesen mit umfangreicher Beratung und Hilfe. Wir fordern und kontrollieren umfassende Angebote mit entsprechender Leistungsbeschreibung vollständig unabhängig. Bis hin zur Ausführung und den nachträglichen Service für sichere und ökonomische Praxen.

Da das Sicherheits- und Kostensenkungsanliegen der Ärzte und Patienten nicht mal unsere Gesundheitsministerin oder die Patientenbeauftragte interessieren, werden wohl in Zukunft die Versicherungsunternehmen und Pharmakonzerne noch bessere Kontrolle über Patienten und Ärzte bekommen. Ganz besonders da die meisten Daten ausschlaggebend für den Versicherungsschutz sind werden Leistungsablehnungen für die Rechtsabteilungen wohl noch einfacher. Doch im Schadensfall könnte ja einfach der Arzt als schwächstes Mitglied der Kette dafür seinen Kopf herhalten.

Der Nutzen einer Gesundheitskarte ist unumstritten. Doch bevor diese zum Einsatz kommt, müssen die Datennetzwerke in den Arztpraxen in denen sich diese Daten befinden und bewegen mindestens genau so sicher sein wie die Gesundheitskarte.

Das die Einrichtungen sicherer Praxisnetzwerke mit ökonomischer Kostensenkung, dank extrem stabilen und flüssigen Praxisbetrieb, Betriebskostensenkung und effektiverem Arbeiten realisierbar sind, beweisen wir seid 5 Jahren nicht nur in NRW. Wir werden ab Januar 2007 geprüften Praxen die entsprechend einer umfassenden Vorortprüfung mit einem kostenlosen Praxissicherheitszertifikat.

Da aber nicht einmal die eigenen Organisationen der Ärzte die wir seid 5 Jahren darauf gezielt hinweisen, Interesse zeigen und ihre Mitglieder oder uns bei einer machbaren Lösung unterstützen, ist die Einführung der Gesundheitskarte sofort zu stoppen.

Auch wenn wir den vom Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe erwogenen Boykott der Gesundheitskarte aus rein finanziellen Gründen für einseitig falsch halten, werden wir diesen gezielt unterstützen. Da der Schutz der Patienten und Ärzte wohl immer noch vor reiner Sparpolitik und Gewinnstreben stehen muss.

Aussender:
FuSION e.V. gem.
Verantwortlicher: Ralf Kern
Web: www.itsozial.de

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