(openPR) Bad Staffelstein. Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken zeichnete auf Kloster Banz (Bad Staffelstein) die besten Lehrlinge Bayerns aus, die im Jahr 2006 ihre Ausbildung in Oberfranken abgeschlossen haben. Insgesamt 15 der 122 „Bayernbesten“ – also überdurchschnittlich viele - kommen aus Oberfranken – sie waren jeweils die besten in ihrem Beruf. IHK-Hauptgeschäftsführer Joachim Hunger betonte, dass in der globalisierten Gesellschaft Erfolg immer mehr von den Qualifikationen abhängt: „Mit ihrem hervorragenden Ausbildungsabschluss haben Sie Ihre Zukunftsweichen richtig gestellt!“ Auch Petra Platzgummer-Martin, Abteilungsdirektorin der Regierung von Oberfranken, zollte den Absolventen Respekt und Anerkennung.
Erstmals wurden die besten Nachwuchskräfte durch die IHK für Oberfranken ausgezeichnet. „Es darf nicht sein, dass die Jugendlichen gleich nach der Schulzeit die Botschaft bekommen, dass die Wirtschaft sie nicht braucht“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Joachim Hunger. Deshalb engagiert sich die IHK auch so stark für den Pakt für Ausbildung. Das Ziel sei es, jedem ausbildungswilligen und –fähigen jungen Menschen eine Lehrstelle zur Verfügung zu stellen. Er verwies in seiner Ansprache auf die positive Entwicklung bei den Ausbildungsverträgen, die im Ausbildungsjahr 2005/2006 im Einzugsbereich der IHK für Oberfranken, die gegenüber dem Vorjahr um 10% gestiegen sind. Dank ihres überdurchschnittlichen Engagements und dank der guten Ausbildung in den Unternehmen konnten 15 Lehrlinge als beste Absolventen Bayerns in ihrem jeweiligen Beruf ausgezeichnet werden.
15 der besten Auszubildenden Bayerns aus Oberfranken
Beste bayerische Absolventin im Beruf „Drogistin“ war Julia Ladler aus Rattelsdorf, die im dm-Drogerie Markt GmbH + Co. KG in Hallstadt ausgebildet wurde. Als beste Verkäuferin wurde Carina Pflaum aus Lisberg (ALDI GmbH & Co. KG, Bischberg), als bester Fachinformatiker Systemintegration Christian Ritter aus Grub am Forst (Deutsche Telekom AG, Bamberg) ausgezeichnet. Bester bayerischer Maschinen- und Anlagenführer ist Manuel Hübner aus Kasendorf (Kunststofftechnik W. Schläger GmbH, Bayreuth), bester Textilmechaniker Maschenindustrie Tobias König aus Warmensteinach (medi GmbH & Co. KG, Bayreuth), bester Chemiebetriebsjungwerker Michael Schneider aus Altdorf (SW Color Lackfabrik GmbH). Als beste bayerische Druckerin Fachrichtung Hochdruck wurde Jennifer Fürst aus Heiligenstadt (Huhtamaki Forchheim GmbH & Co. KG, Forchheim) ausgezeichnet, als bester Werkzeugmechaniker Stanz- und Umformtechnik Tobias Ficker aus Schöneck, als bester Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik Andreas Geyer aus Regnitzlosau (beide REHAU AG + Co., Rehau), als beste Modeschneiderin Carola Grassold aus Marktredwitz, als beste Modenäherin Christina Schaller aus Kirchenlamitz (beide Frankenwälder E. Held GmbH & Co. KG, Münchberg), als bester Technischer Zeichner Stahl- und Metallbautechnik Dominic Münchberg aus Schwarzenbach/Saale (Sommer Fassadensysteme- Stahlbau- Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG, Döhlau). Aus Weißenbrunn kommt mit Corinna Hoffmann die beste Industriekauffrau (Loewe Opta GmbH, Kronach), aus Weismain mit Daniel Droschke der beste Konstruktionsmechaniker Metall- und Schiffbautechnik (Karl Eugen Fischer GmbH, Burgkunstadt) und aus Sonnefeld mit Jakob Schenk der beste Technische Zeichner Maschinen- und Anlagenbau Bayerns (Kunststofftechnik Scherer& Trier GmbH & Co. KG, Michelau).
Lebenslanges Lernen
Auch Petra Platzgummer-Martin von der Regierung von Oberfranken gratulierte den Geehrten. Sicherlich habe das Umfeld zum Erfolg beigetragen, etwa die Unterstützung der Eltern, die Forderung und Förderung durch die Lehrer und die Weitergabe erstklassiger beruflicher Kompetenz durch die Ausbildungsbetriebe. In erster Linie dürfen die Ausgezeichneten vor allem auf sich selbst stolz sein: „Sie haben sich auf den Hosenboden gesetzt, Sie haben gebüffelt und Sie haben diese Traumnoten erzielt!“ Wissen ist dabei nicht nur wichtig für den Einzelnen, sondern für die gesamte Wirtschaft. Platzgummer-Martin: „Wenn die Attraktivität des Standortes Deutschland im internationalen Vergleich trotz der hohen Arbeitskosten und entgegen allen anderslautenden Aussagen nach wie vor vergleichsweise hoch ist, dann ist das ganz maßgeblich der hervorragenden Qualifikation unserer Arbeitskräfte zu verdanken.“ Diesen Vorsprung an Wissen und Können gelte es zu erhalten und zu erneuern – lebenslanges Lernen sei erforderlich. Sie verwies dabei auf eine Prognose der EU-Kommission, nach der in zehn Jahren 80 Prozent der heute angewandten Technologien durch neue ersetzt sein werden.
Ihr besonderer Dank galt auch den Ausbildungsbetrieben und der IHK für Oberfranken, die die jungen Menschen begleitet haben.
IHK für Oberfranken
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Pressesprecher:
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