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Globalisierung heißt mitmachen

Bild: Globalisierung heißt mitmachen
Sprach sich auf der IHK-Vollversammlung klar für die Globalisierung aus: Dr. Hans D. Barbier
Sprach sich auf der IHK-Vollversammlung klar für die Globalisierung aus: Dr. Hans D. Barbier

(openPR) Bei der Vollversammlung der IHK für Oberfranken in Hof war der bekannte Ökonom und Journalist Dr. Hans D. Barbier Gastredner. Seine Analyse zu den Chancen des Mittelstandes in Deutschland bei der Globalisierung stand unter dem Motto: „Globalisierung ist Mitmachen“. Auch für die mittelständischen Unternehmen in Deutschland sieht er in der weltweit vernetzten Wirtschaft Chancen, die die Risiken bei weitem übertreffen. Ohne Globalisierung wäre der Lebenshaltungskostenindex in Deutschland längst explodiert.



„Globalisierung hat als Wort Karriere gemacht“, so Barbier. Der Prozess einer immer stärker vernetzten Weltwirtschaft laufe schon seit Jahrzehnten und habe einen beachtlichen Zuwachs an Wohlstand und Lebenserwartung für fast alle Menschen gebracht. Durch den Beitritt von China zum Welthandel sei dieser Prozess bei Politik und Bevölkerung in den Mittelpunkt des wirtschaftlichen Interesses getreten. In China wird mittlerweile nicht nur ein gigantischer Markt gesehen, sondern auch ein ernstzunehmender Konkurrent auf den Absatzmärkten weltweit. Barbier: „China produziert schon längst nicht nur Kugelschreiber, sondern auch Flugzeuge.“

Indien, als Wirtschaftsmacht mit über 1 Milliarde Einwohnern ebenso wichtig wie China, habe sich vom Produzenten von Billig-Artikeln zum weltweit agierenden Dienstleister in den Bereichen Information, hier besonders im Bereich der Call-Center, und Software-Programmierung etabliert. „Die Inder haben hier einen eigenen Stil entwickelt, als freundliche und kompetente Dienstleister am Telefon und haben damit auch aus Deutschland Arbeitsplätze abgeworben.“

Mangelnde Kapitalausstattung Hindernis für Globalisierung

Für deutsche Unternehmen aus dem Mittelstand sieht Barbier Hemmnisse, in China und Indien erfolgreich zu sein, sei es als Lieferant oder auch als Produzent an diesen Standorten. Barbier: „Der deutsche Mittelstand darf oft nicht so, wie er will.“ Neben den Eintrittsbarrieren in diesen Ländern ist auch die mangelnde Kapitalausstattung des deutschen Mittelstandes ein Hindernis, von der Globalisierung zu profitieren. „Den Wagnisträgern dürfen keine Steine in den Weg gelegt werden, es muss sich für sie rentieren“, Deshalb stellt sich der promovierte Nationalökonom Barbier auch gegen die Erbschaftssteuer, die viele Familienunternehmen ernsthaft schwächt und ihre Teilnahme am Weltmarkt und an der Globalisierung oft verhindert: „Die Einnahmen der Steuer bieten keinen Ausgleich für den volkswirtschaftlichen Schaden, der hier entsteht.“

80 Mrd. Einsparung

Die konsequente Forderung Barbiers, der Mittelstand müsse entlastet und die Wirtschaft von bürokratischen Fesseln befreit werden, brachte ihm auch die Berufung in den Nationalen Kontrollrat ein. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem Gremium die Aufgabe gestellt, die Kosten für die Informationspflichten zu schätzen und Vorschläge zu machen, die ein Viertel der geschätzten 80 Milliarden Euro pro Jahr einsparen sollen. Gerade für die Wirtschaft sind die umfangreichen Informationspflichten an viele amtliche Stellen nicht nur ein zeitraubendes Ärgernis, sondern auch ein ernstzunehmender Kostenfaktor. So ist auch die überbordende Bürokratie in Deutschland ein Element der internationalen Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand.

IHK für Oberfranken
Bahnhofstr. 25
95444 Bayreuth

Pressesprecher:
Peter Belina
Tel. (0921) 886-115
Tel. (0951) 918 20-66
E-Mail: E-Mail
www.bayreuth.ihk.de

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