(openPR) Drei neue Lehrlinge bildet die GEMAC - Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH ab 2009 aus. Premiere feiert dabei der kooperative Studiengang Mechatronik, der in diesem Jahr zum ersten Mal in Sachsen angeboten wird. In nur viereinhalb Jahren erhält der Auszubildende einen Studien- und einen IHK-Abschluss. Die GEMAC schloss als erstes Chemnitzer Unternehmen diesen Vertrag ab. Ihm folgten weitere sechs regionale Ausbildungsbetriebe. Ziel des kooperativen Studiengangs ist die Ausbildung von Praxis-Ingenieuren durch die Verbindung von beruflicher und akademischer Bildung. Kleine und mittelständische Unternehmen sollen dadurch bei der Gewinnung von Fach- und Führungskräften unterstützt werden.
"Der kooperative Studiengang hat viele Vorteile", erklärt der Verantwortliche für Lehrlinge und Prokurist der GEMAC Peter Laux: "Der Auszubildende holt ein Maximum an Wissen und Qualifizierung in einer vergleichsweise minimalen Ausbildungszeit heraus. Wir als Unternehmen ziehen uns einen perfekt für unsere Entwicklungsbereiche ausgebildeten und später gut eingearbeiteten technischen Nachwuchs-Ingenieur heran und binden zudem unsere Fachkräfte stärker an Chemnitz." Auch für die beiden neuen Lehrlinge, die sich zur Bürokauffrau und zum Elektroniker für Geräte und Systeme ausbilden lassen, besteht eine gute Chance zur Übernahme. "Wir haben seit 2000 alle Azubis übernommen, das sind mittlerweile schon sieben an der Zahl", so Laux. Die GEMAC bietet neben der Lehrlingsausbildung auch zahlreiche Praktika und Diplomarbeitsthemen an. In diesem Jahr wurden bereits zwei Diplomanden übernommen.
Kooperativer Studiengang Mechatroniker
Der kooperative Studiengang Mechatronik wird durch die Bildungs-Werkstatt Chemnitz und die Hochschule Mittweida angeboten. Der Mechatroniker ist Mechaniker, Elektriker und Informatiker in einer Person und somit der Allrounder unter den Technikern. Er entwickelt und optimiert High-Tech-Produkte, wie Autos, Züge, Spielekonsolen oder Handys, indem er Elektronik und gegebenenfalls Software in ehemals rein mechanische Produkte integriert. Optimiert werden kann die Berufsausbildung mit einem Studienabschluss zum Bachelor of Engineering, welcher parallel als kooperativer Studiengang absolviert werden kann. Nach viereinhalb Jahren Ausbildung zum Ingenieur mit integriertem Berufsabschluss ist der Mechatroniker in der Lage, die vielfältigen Aufgaben in der Entwicklung, Simulation, Optimierung und im Einsatzes mechatronischer Systeme zu lösen. Darüber hinaus kann er wirtschaftliche, ökologische und qualitätssichernde Aspekte in seine Tätigkeit einbeziehen und einen entscheidenden Beitrag zum technologischen Fortschritt der Zukunft leisten.











