(openPR) Derzeit sind viele Vorhaben auf Unternehmensebene ausgesetzt oder auf den Prüfstand gestellt. Daher ist eine Überprüfung der Anforderungen unverzichtbar, wenn es um die Realisierung von strategischen Projekten geht. Ein Erfolgsfaktor für die Neuausrichtung auf die veränderte Lage ist eine genaue Stakeholder-Analyse durch die Projektverantwortlichen. Die Stakeholder-Interessen sind für den Projekterfolg jetzt noch wichtiger geworden.
Weil die Veränderungen immer größere Bereiche der Wirtschaft erfassen, ist eine genaue Kenntnis der Stakeholder und ihrer Interessen eine wichtige Voraussetzung für die Fortführung bzw. für einen Neustart von Projekten. Grundlegende Annahmen im Projekt haben sich evtl. geändert und müssen überprüft werden. Dazu zählen insbesondere die Positionen der Stakeholder. Stakeholder im Projekt sind Personen und Organisationseinheiten mit einem besonderen Interesse am Projekterfolg. Sie gilt es, nicht nur zu berücksichtigen, sondern geeignet einzubeziehen. Doch nur wer die Interessengruppen im Projekt kennt, kann sie differenziert behandeln. Und es handelt sich dabei nicht um eine “kosmetische Behandlung”, sondern es geht um grundsätzliche Überlegungen, ein Projekt weiterzuführen oder anzupassen, ein Projekt zu modifizieren oder auf Eis zu legen bzw. ein Projekt neu zu starten oder eben nicht.
Für diese Fragen ist eine hinreichende Entscheidungssicherheit erforderlich. Dies setzt u. a. eine Kenntnis der Stakeholder-Interessen voraus. Im Projektteam sind Klarheit und Konsens darüber erforderlich, welche Interessengruppen für die Erreichung der Projektziele besonders wichtig sind und wie sich bestimmte Interessengruppen vorteilhaft auf das Projekt auswirken. Dazu sind drei Schritte erforderlich:
1. Die Identifikation der wichtigen Interessengruppen für ein gegebenes Projekt oder Vorhaben,
2. eine Einstufung der Interessengruppen zu ihrem Einfluss und Interesse am Projekt sowie
3. eine differenzierte und konsequente Behandlung gemäß dieser Einstufung.
Insbesondere der dritte Schritt setzt ein nicht zu unterschätzendes Maß an Arbeit für die Projektleitung und für das Projektteam voraus. Weniger wichtig ist dabei die Art und Weise des Kontakts mit den Stakeholdern, wenn nur ein konsequentes Vorgehen über die gesamte Projektlaufzeit sichergestellt ist. Denn die Zukunft der Projektkommunikation ist ohnehin hybrid. Weitere Informationen unter https://subvenit.de/












