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Internationaler Tag gegen Prostitution / Global Micro Initiative e.V. hilft aus der Armuts-Prostitution

05.10.202009:11 UhrVereine & Verbände
Bild: Internationaler Tag gegen Prostitution / Global Micro Initiative e.V. hilft aus der Armuts-Prostitution
Danke-Karten an Spender, Foto: GMI
Danke-Karten an Spender, Foto: GMI

(openPR) „Ehrenamtliches Engagement ist fester Bestandteil meines Lebens und reicht für mich bis in meine Jugendzeit zurück.“

Bereits seit Global Micro Initiative e.V. (GMI) 2014 gegründet wurde, ist Silvia Schüßler Mitglied des Hösbacher Vereins und unterstützt diesen tatkräftig. Mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit trägt sie als Gründungs- und Vorstandsmitglied einen großen Beitrag dazu bei, Menschen aus der Armut zu helfen sowie Frauen einen Weg aus der Armuts-Prostitution zu ermöglichen.



Hösbach, Unterfranken. Bereits in jungen Jahren, arbeitete Silvia Schüßler ehrenamtlich für eine Organisation, die Frauen dabei half, ein Leben abseits von Prostitution zu beginnen. Die Erlebnisse während dieser Zeit trugen mit dazu bei, dass sie sich 2014 dazu entschied, zusammen mit Mitstreitern den gemeinnützigen Verein Global Micro Initiative e.V. (GMI) in Hösbach, Unterfranken, zu gründen. Bei GMI kümmert sich Silvia Schüßler um Pressearbeit, Buchhaltung, sowie um die Spender- und Mitgliederkorrespondenz.

Der Hösbacher Verein möchte in Armut lebenden Menschen sowie Frauen, die in Armuts-Prostitution geraten sind, eine bessere Zukunftsperspektive bieten. Dazu ermöglicht er ihnen Zugang zu Ausbildungen, Mikrokrediten, Weiterbildungen und Beratungen. “Mit kleinen Beträgen helfen und Menschen die Möglichkeit geben, sich einen Weg aus der Armut zu erarbeiten – das ist, was ich an GMI so schätze”, so Gründungs- und Vorstandsmitglied Silvia Schüßler.

Keine Almosen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe

Um Frauen langfristig und nachhaltig einen Weg aus der Armuts-Prostitution zu ermöglichen, helfen keine Almosen, ist Schüßler überzeugt. Die Frauen und Mädchen, die in die Armuts-Prostitution geraten sind, haben meist nur eine geringe Schulbildung und meist auch keinen anderen Beruf erlernt als in den Bars zu arbeiten. “Deshalb finanziert GMI Ausbildungen auf den Philippinen und in Thailand speziell für diese Frauen”, so das Vorstandsmitglied. In enger Kooperation mit einheimischen Partnerorganisationen wird so eine solide Basis geschaffen, um nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der Teilnehmerinnen zu erreichen.

„Durchhaltevermögen und Kreativität der Teilnehmerinnen inspirieren mich.“

Frauen wie Mael aus Thailand, die eine von GMI finanzierte Kochausbildung machen konnte, sind für Silvia Schüßler genauso Inspiration, wie Jennifer aus den Philippinen, die nach einer Nähausbildung spendenfinanzierte Mikrokredite erhielt und ihre eigene Schneiderei eröffnen konnte. “Diese Frauen geben nicht auf. Sie kämpfen trotz Rückschläge für ein besseres Leben. Sie haben so viele Ideen, sind kreativ und arbeiten fest daran, ihren Traum von einem Leben ohne Armut Wirklichkeit werden zu lassen.”

Aber auch die vielen positiven Reaktionen der Spender, mit deren Hilfe GMI die Ausbildungen und Mikrokredite finanziert, sind für Schüßler ein Ansporn. “Die Teilnehmerinnen unserer gesponserten Ausbildungen schicken Danke-Karten an ihre Spender,” erklärt Schüßler, “sodass jeder Spender genau erfährt, wem seine Spende geholfen hat. Nicht selten werde ich hinterher von begeisterten Spendern auf diese Karte angesprochen und es entstehen sehr ermutigende Gespräche.”

Auch zukünftig will Schüßler, die neben ihrem Beruf und ihrem ehrenamtlichen Engagement gerne wandert, sich um ihren Kräutergarten kümmert oder bei einem guten Buch entspannt, sich mit GMI dafür einsetzen, dass Frauen die Möglichkeit auf einen Ausweg aus der Armuts-Prostitution erhalten.

Interview Anja Huber, Text Maria Kaschner, GMI Öffentlichkeitsarbeit.

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