(openPR) In der vergangenen Nacht wurde im Irak der Mörder der polnischen Fernsehjournalisten Waldemar Milewicz und Mounir Bouamrane festgenommen. Der Verhaftete Huseyn A. habe die Morde bereits gestanden, sagte der Sprecher der multinationalen Truppe Dariusz Kacperczyk der polnischen Nachrichtenagentur PAP. Der feige Mörder hat darüberhinaus 40 weitere Attentate auf Iraker und Soldaten der Koalition zugegeben. In der Mordsache der toten Journalisten vom Fernsehsender TVP waren bereits die Mittäter Salah Khabbas im Juli und Kifah Hamid Asman im September verhaftet worden, wobei auch Asman gestanden habe. Die polnischen Reporter waren die ersten ausländischen Journalisten, die 2004 im Irak getötet wurden.
Das Team der drei TVP-Journalisten, der Reporter Waldemar Milewicz, der Bildredakteur Munir Buamran ein Algerier mit polnischem Pass und der Kameramann Jerzey Ernst, gerieten am 7. Mai 2004, 30 Kilometer südlich von Bagdad in einen Hinterhalt. Der irakische Medienmitarbeiter Assir Kamel Al-Kazzaz, der mit dem TVP-Team unterwegs war, sagte der Nachrichtenagentur AFP: "Ein Wagen tauchte hinter uns auf, seine Insassen schossen auf uns und töteten den polnischen Journalisten. Wir hielten an und ich stieg mit dem algerischen Kollegen und dem polnischen Kameramann aus. Das Auto drehte und kam zurück. Weitere Schüsse töteten den Algerier und verletzten den Polen."
Der 48-jährige Waldemar Milewicz war einer der erfahrensten TVP-Reporter. Er hat von den Konflikten auf dem Balkan, aus Kambodscha, Ruanda und Tschetschenien berichtet. Milewicz war ein hervorragender Journalist. Er liebte seine Arbeit und erhielt zahlreiche Preise; 2001 wurde er in Polen zum Journalist des Jahres. Sein Team war erst 2 Tage vor dem Attentat aus Warschau angereist. Bouamrane besass die polnische und die algerische Staatsangehörigkeit und arbeitete schon seit 15 Jahren bei TVP.











