(openPR) MDR-Umschau: Pfand wird oft auch ohne Rückgabe des Leerguts ausbezahlt
Eine Vielzahl von Einzelhaendlern verstoesst offenbar gegen die neuen gesetzlichen Regelungen zum Einwegpfandsystem, wie eine Stichprobe des MDR-Magazins Umschau heute (am Dienstag, 07. Januar 2003, 20.15 Uhr, im MDR FERNSEHEN) zeigt. Getestet wurden 12 Supermarktketten, wie diese die Verordnung ueber die Ruecknahme von Einwegverpackungen und die Auszahlung des sogenannten Dosenpfandes umsetzen. In sechs Supermaerkten stiessen die Tester auf erhebliche Maengel. So genuegte bei der Einzelhandelskette Edeka lediglich der Kassenbon, um das Pfandgeld ausgezahlt zu bekommen. Ob der Kunde die Dosen tatsaechlich abgegeben hat, wurde nicht gefragt. Auch beim Marken-Discounter Plus erfolgte keine Kontrolle, ob die Verpackung tatsaechlich abgegeben wird - allein der Besitz einer Pfandmuenze genuegte zur Auszahlung. Noch einfacher machte es sich die Supermarktkette Netto, dort bekamen die Tester das Dosenpfand gleich direkt beim Kauf wieder zurueck. Lediglich zwei der ueberprueften Einzelhandelsketten - Spar und Lidl - ueberzeugten mit einem wirkungsvollen Annahme- und Auszahlungssystem.



