(openPR) Berlin, 4. Oktober 2003
Geforderte Einwegabgabe wuerde Verbraucher belasten und die Verursacher der Dosenflut schonen
Zu dem neuerlichen Vorschlag des Handelsverbands HDE, das Dosenpfand durch eine Abgabe auf Einwegverpackungen zu ersetzen, erklaert ein Sprecher des Bundesumweltministeriums:
Mit seiner Idee, das Dosenpfand durch eine Einwegabgabe zu ersetzen, zeigt der Einzelhandelsverband erneut, was er unter Kundenfreundlichkeit versteht: Die Verbraucher sollen mit einer neuen Abgabe abgezockt werden, damit die Verursacher der Dosenflut (Handel und Getränkehersteller) fein raus sind. Während Pfand zurueckgezahlt wird, wirkt eine Abgabe wie eine Steuererhoehung.
Im Gegensatz zum Pfand wuerde eine Abgabe die Buerger belasten, ohne Mehrweg zu foerdern. Demgegenueber wirkt das Dosenpfand wie gewuenscht: Der Vormarsch von Ex und Hopp ist gestoppt, der Mehrweganteil um zehn Prozent gestiegen, der Dosenmuell in Straßen und Parks sichtbar zurueckgegangen und der Arbeitsplatzabbau in der Mehrwegbranche aufgehalten.










