(openPR) Gold und Silber befinden sich gegenwärtig vermutlich am Beginn der Beschleunigungsphase eines langfristigen Kursanstiegs. Immer mehr „Kapitalisten“ scheinen die Blasenbildung bei den Vermögenspreisen wie Aktien, Anleihen und Immobilien mit zunehmender Sorge zu beobachten. Zwar wird es für die Edelmetalle auf dem Weg zu viel höheren Niveaus hin und wieder Korrekturen geben. Der Trend ist aber dank absehbarer weiterer Schuldenorgien und letztlich unbegrenzter Geldvermehrung eindeutig.
Wer seine Sinne beisammen hat, kann nicht übersehen, daß sich als Folge von Null- und Negativzinsen an den Anleihen- und Aktienmärkten riesige Blasen gebildet haben, die an „des Kaisers neue Kleider“ erinnern. Unternehmen, die gerade noch mit Steuergeldern vor dem Bankrott gerettet wurden, werden von den Spekulanten mit Hochkonjunkturpreisen bewertet. Praktisch kostenloses Geld in unbegrenzter Menge verwirrt ihnen offensichtlich die Sinne. Die Politiker signalisieren: Weiter So! Wir sorgen für den Nachschub an Geld – koste es, was es wolle.
Unter diesen pathologischen Umständen übernehmen wie eh und je wieder Edelmetalle ihre Funktion als einziges wertbeständiges Geld, das seine Kaufkraft langfristig behält und deshalb besser als jede andere Investition als Versicherung und Vermögensschutz geeignet ist.
Null- und Negativzinsen verwirren den Spekulanten offensichtlich die Sinne. Anleihen und Aktien haben inzwischen gigantische Kursblasen gebildet, die mit der ökonomischen Realität nichts mehr zu tun haben. Sogar gerade noch vom Steuerzahler vor dem Bankrott gerettete Unternehmen glänzen mit Höchstkursen, Die sind aber längst kein Zeichen wirtschaftlicher Prosperität mehr, sondern einzig die Folge der von der EZB und der FED erzeugten gigantischen Geldschwemme.
Während von Einkommensmultimillionären geführte Unternehmen mit vielen Milliarden aus dem Nichts geschöpfter Euro gestützt und vor dem Untergang gerettet werden, müssen Sparer seit Jahren ihrer sukzessiven Enteignung durch Null- und faktische Negativzinsen zusehen. Nicht einmal ein sicheres Einkommen gibt es für sie, zum Beispiel ein Grundeinkommen, von dem sie anständig leben könnten. Das wird ihnen von den politischen Dienern des „großen Geldes vorenthalten, weil sie dadurch vor Ausbeutung geschützt wären.
Wenn es nach dem „großen Geld“ und seinen eigennützigen politischen Vertretern ginge, sollte die Inflation deutlich höher sein, um die immer neuen Schulden tilgen und noch höhere Ausgaben für diejenigen finanzieren zu können, die der polit-ökonomischen Herrscherklasse nahestehen. Daß Millionen Menschen dadurch um ihre Ersparnisse gebracht würden, interessiert die präpotenten Verwalter der Macht dabei nicht.
Hätten wir jetzt ein Grundeinkommen (in Gestalt einer negativen Einkommensteuer) wie es an dieser Stelle schon mehrfach vorgeschlagen wurde, könnten wir der sozialen und politischen Entwicklung der jetzt begonnenen großen Weltkrise gelassener entgegensehen. So wie es jetzt läuft, könnte sich die Geschichte wiederholen.
Prof. Querulix beobachtet und kommentiert seit vielen Jahren das fragwürdige Treiben der Menschentiere und die erbarmungswürdige Realität, die sie unter der Gewalt ihrer „Eliten“ aus ihren großartigen Möglichkeiten machen. Seine Beobachtungen und Kommentare sind in der eBook-Reihe „Tacheles“ dokumentiert. 7 Bände sind bisher erschienen. Der jüngste trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3). Wie seine 6 Vorgänger ist er im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital erschienen und dort sowie in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro zu haben.
READ Pressestelle





















