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Kopfschmerzen – eine Berufskrankheit?

23.11.200611:15 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Kopfschmerzen – eine Berufskrankheit?
Muskelverspannungen durch überwiegend sitzende Tätigkeiten und Stress können Kopfschmerzen auslösen.
Muskelverspannungen durch überwiegend sitzende Tätigkeiten und Stress können Kopfschmerzen auslösen.

(openPR) Muskelverspannungen und Stress können Beschwerden auslösen

Kopfschmerzen kennt fast jeder. Oft sind die Beschwerden leicht und vorübergehend. Manche Menschen leiden aber häufiger und heftig unter den meist dumpfen und drückenden Spannungskopfschmerzen. Oft sind es die im Berufsleben stark beanspruchten Menschen, die unter ständigem Zeitdruck in schlecht belüfteten Räumen bei meist sitzender Tätigkeit arbeiten müssen. Beispielsweise Manager oder Journalisten, aber auch Kraftfahrer und Bürokaufleute kennen das Problem. Doch wie den Teufelskreis durchbrechen?



„Der erste Schritt zur Bekämpfung der Kopfschmerzsymptomatik ist die Beobachtung der auslösenden Faktoren“, meint hierzu Dr. Dietmar Krause von der Schmerzsektion im Deutschen Grünen Kreuz e. V., Marburg. Mit Hilfe eines Kopfschmerztagebuchs können Betroffene herausfinden, in welchen Situationen die Beschwerden häufig auftreten. „Typisch für Büroangestellte sind ständige Fehlhaltungen durch schlecht eingerichtete Schreibtische und Stühle“, erklärt Krause. Die Fehlhaltungen führen zu Muskelverspannungen im Nacken und in der Folge zu Kopfschmerzen.

Der Marburger Schmerzexperte rät daher, sich den Arbeitsplatz individuell einzurichten und die Sitz- und Arbeitshöhe exakt einzustellen. „Es ist auch sehr hilfreich, während der Arbeitszeit jede Möglichkeit zum Aufstehen und Laufen zu nutzen“, sagt Krause. In den Pausen hilft ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft. Pendler, die bereits auf dem Weg zur Arbeit durch Staus gestresst werden, sollten alternative Verkehrsmittel prüfen. „Manchmal lässt sich die Arbeitszeit auch um ein paar Minuten verschieben“, schlägt Krause vor. Es hat sich schon oft gezeigt, dass sich durch eine Verschiebung der Abfahrtzeit um eine Viertelstunde so mancher Stau vermeiden lässt.

„Viele Fehler passieren nicht nur bei der Vermeidung von Kopfschmerzen, sondern auch bei deren Behandlung“, erläutert Krause. Der Experte rät, bei den ersten Anzeichen zu handeln. Den Raum lüften, eine kleine Bürogymnastik einschieben oder eine Tasse starken Kaffee trinken – das kann helfen. „Sind die Beschwerden nicht mehr aufzuhalten, sollte mit der Einnahme einer Schmerztablette nicht mehr lange gewartet werden“, so Krause.

Bei Kopfschmerzen hat sich aktuellen Untersuchungen zu Folge ein Kombinationspräparat mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein bewährt. Diese Dreierkombination hat im Vergleich zu anderen Mitteln ein breiteres Wirkspektrum und arbeitet durch den Wirkbeschleuniger Koffein schneller. Gerade das breite Wirkspektrum ist bei Kopfschmerzen ein großer Vorteil. „Viele Patienten sind sich nicht sicher, ob es sich bei den Beschwerden um einen Spannungskopfschmerz oder eine Migräne handelt“, erläutert Krause. Die Symptome ähneln sich. Außerdem gibt es viele Mischformen. „Die fixe Dreierkombination hilft sowohl bei Migräne als auch bei Spannungskopfschmerzen“, so Krause.

Weitere Informationen zum Thema Kopfschmerzen bietet die Broschüre „Kopfschmerzen – Anleitung zur Selbsthilfe“, die Sie gegen Einsendung eines mit 1,45 Euro frankierten DIN A5-Rückumschlages unter dem Stichwort: Kopfschmerzen beim Deutschen Grünen Kreuz, Postfach 12 07, 35002 Marburg, anfordern oder im Internet unter www.forum-schmerz.de herunterladen können.

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