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IfKom: Infrastruktur stärkt Wirtschaftswachstum!

(openPR) Der Verband IfKom begrüßt das neue Gutachten, welches die Internetwirtschaft trotz Corona langfristig auf Wachstumskurs sieht, doch der Erfolg hängt von einer leistungsfähigen Infrastruktur ab.
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Ein neues Gutachten sieht die Internetwirtschaft trotz Corona langfristig auf Wachstumskurs. Der Erfolg hängt aber wesentlich von einer leistungsfähigen Infrastruktur ab.



Die Internetwirtschaft erfährt durch die Corona-Krise deutliche Veränderungen im Wachstum und in ihrer Struktur. Nach einer soeben veröffentlichten gemeinsamen Studie von eco - Verband der Internetwirtschaft und der Unternehmensberatung Arthur D. Little müssen auch die Unternehmen, deren Geschäftsmodell vom Internet abhängig ist, in diesem Jahr eine deutliche Wachstumsbremse hinnehmen. Die Studie "Internetwirtschaft 2020-2025" geht aber ab dem nächsten Jahr wieder von einer Erholung sowie deutlichen jährlichen Steigerungen von durchschnittlich 11,8 Prozent bis zum Jahr 2025 aus.

Diese Annahmen basieren auch auf einer funktionierenden leistungsfähigen Infrastruktur aus breitbandigen Übertragungswegen und Anschlüssen sowie Rechenzentren. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V. (http://www.ifkom.de)) weist daher auf die immer noch bestehenden Defizite im Breitbandausbau hin und fordert eine Beschleunigung der Ausbauaktivitäten und Genehmigungsverfahren sowie den weiteren Einsatz innovativer Verlegetechniken, die mit Überzeugungsarbeit in vielen Kommunen einher gehen muss.

Während ein großer Teil der Haushalte mit der VDSL-Technik zumindest Anschlussgeschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde im Download erhalten kann, ist beim geplanten Giganetzausbau der Glasfaserleitung den Vorzug zu geben. Erst im Jahr 2030 wird es nach den Prognosen der erwähnten Studie jedoch zu einer etwa gleich großen Zahl von FTTH- und VDSL-Anschlüssen kommen. Erst danach werden nach dieser Prognose die Glasfaseranschlüsse (FTTH) die Zahl der VDSL-Anschlüsse überholen.

Um eine weitere Beschleunigung des Breitbandausbaus zu erreichen, müssen noch mehr Kommunen von alternativen Verlegetechniken wie Trenching überzeugt werden. Dort wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht möglich ist, sollten die bestehenden Fördermöglichkeiten mit möglichst geringem bürokratischen Aufwand genutzt werden können. Die Zuteilung sollte zudem zeitnah erfolgen. Erforderliche Genehmigungsprozesse für Trassen oder auch Mobilfunkstandorte müssen weiter beschleunigt werden. Zu guter Letzt dürfen auch die Rechenzentren nicht aus den Augen verloren werden. Sie sind hocheffizient zu gestalten. Die Politik muss aber auch die erforderlichen Rahmenbedingungen dafür schaffen, Rechenzentren in Deutschland wirtschaftlich betreiben zu können, indem z. B. die Abwärme sinnvoll genutzt wird.

In Deutschland gibt es kein Digitalministerium, das alle Handlungsfelder einer Digitalisierungsstrategie mit eigener Kompetenz und eigenem Budget verantwortet. Viele Unternehmen, insbesondere in der Internetwirtschaft, müssen ihre Geschäftsmodelle und ihre Digitalisierungsstrategie neu bewerten, um die prognostizierten Wachstumschancen zu nutzen. Die erwähnte Studie spricht von einem Katalysatoreffekt für digitale Geschäftsmodelle und für den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Bis zum Jahr 2025 werden rund 7 Prozent des deutschen Bruttoinlandproduktes der Internetwirtschaft zuzurechnen sein, derzeit beträgt ihr Anteil rund 4,2 Prozent. Damit diese Prognosen eintreten, muss der Breitbandausbau weiter forciert werden. Die politischen Rahmenbedingungen müssen diese Entwicklung flankieren - unter anderem durch ein Ministerium, das die Digitalisierung als Ganzes im Blick hat und das mit eigenem Budget handlungsfähig ist.




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Pressekontakt:

IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : E-Mail

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