(openPR) Seit langem schon steigen die AU-Tage infolge psychischer Erkrankungen und Belastungsreaktionen. Schon jetzt gilt, dass jährlich 1 Drittel der erwerbsfähigen Bevölkerung an einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung erkrankt.
Jüngste Studien der AOK zeigen, dass Mitarbeitende im Home-Office sich zwar über ihre Arbeit zufriedener äußern, aber anfälliger für psychische Erkrankungen sind. Das gilt besonders unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Maßnahmen (Homeoffice + Kinderbetreuung + Kontaktverbot).
Infolge der Corona-Maßnahmen, dem dadurch ungewohnten und erzwungenem 24/7-Modus in der Familie, dem Fehlen täglicher Routinen und Ausweichmöglichkeiten, der Sorge um die Gesundheit und den Arbeitsplatz rechnen Fachleute mit einer Welle von Gesunden, die plötzlich behandlungsbedürftige Ängste oder Depressionen haben, und mit einer Verschlechterung der Symptomatik von bereits psychisch Erkrankten.
Rechnen Sie also damit, dass ein nicht zu unterschätzender Anteil Ihrer Mitarbeitenden
angeschlagen aus der Corona-Krise herausgeht!
Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?
Angeschlagen heißt: eingeschränkt leistungsfähig mit erhöhter Fehleranfälligkeit, schwieriger im sozialen Kontakt, stärker mit persönlichen Dingen (z.B. Eheproblemen) beschäftigt. Unternehmen brauchen aber gerade jetzt leistungsfähige und engagierte Mitarbeitende, um die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu bewältigen.
Präsentismus, d.h. Anwesenheit bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit, kostet ein Unternehmen jährlich mindestens 2,5-mal so viel wie Krankschreibungen. Die Kosten ergeben sich aus geringerer Produktivität, Fehlern, Unfällen, Qualitätsmängel und erhöhter Bearbeitungszeit.
Führungskräfte benötigen daher in dieser Situation ganz besonders Achtsamkeit, Mut und Fingerspitzengefühl, um psychische Störungen zu erkennen, anzusprechen und Hilfen zu ermöglichen. Damit stellen sich folgende Fragen:
- An welchen Veränderungen erkenne ich eine mutmaßliche psychische Belastung?
- Wie spreche ich Mitarbeitende lösungsorientiert darauf an, ohne Angst, ihnen zu nahe zu treten, ohne Unterstellung und ohne Vorwurf?
- Welche Hilfen kann das Unternehmen anbieten und was muss ich im betrieblichen Einsatz der Betroffenen berücksichtigen?
- Was mache ich, wenn Mitarbeitende sich einem Gespräch entziehen/verweigern?
Was können Sie tun?
Das sind Aufgaben, die auch den Führungsalltag zusätzlich erschweren. Unterstützen sie deshalb Ihre Führungskräfte, damit diese wiederum ihre Mitarbeitenden unterstützen können. Profitieren Sie von unserem 1-tägigen Workshop „Umgang mit psychischen Störungen im Betrieb“, auf Wunsch plus Online-Coaching zur Vorbereitung eines Fürsorgegespräches.
Falls Sie keinen eigenen Psychologen oder EAP-Anbieter haben, bieten wir für Ihre Leistungsträger auch überbrückende Online-Therapie an, bis vor Ort ein Therapieplatz frei wird. Denn viele unserer BeraterInnen verfügen neben langjähriger Businesserfahrung und Beraterqualifikationen auch über eine psychotherapeutische Ausbildung.
Sprechen Sie uns gerne an, wir entwickeln auch mit Ihnen eine passende Lösung!












