(openPR) Zur Diskussion um eine Ueberpruefung Gregor Gysis auf eine moegliche Mitarbeit fuer das ehemalige Ministerium fuer Staatssicherheit (MfS) teilt der MDR folgendes mit:
Auch Freie Mitarbeiter werden beim MDR auf eine moegliche Taetigkeit hin fuer das MfS ueberprueft. Sie muessen dem MDR glaubhaft nachweisen, dass sie nicht als IM fuer das MfS taetig gewesen sind. Die Unterlagen, die Gregor Gysi dem MDR zur Verfuegung gestellt hatte, ergaben hinsichtlich einer solchen Stasi-Mitarbeit keine Hinweise.
Da der MDR grundsaetzlich nicht berechtigt ist, die Unterlagen fuer Freie Mitarbeiter direkt bei der Birthler-Behoerde einzufordern, muessen die Freien Mitarbeiter dem MDR selbst nachweisen, nicht fuer das MfS gearbeitet zu haben. Herr Gysi hat dem MDR auf dessen Aufforderung hin anhand von Stasi-Akten sowie mehreren Gerichtsurteilen glaubhaft dargelegt, dass er nicht als IM fuer das MfS gearbeitet hat. Die Birthler-Behoerde muesste davon Kenntnis haben, dass Gregor Gysi bereits mehrfach ueberprueft wurde und im Streit um die Frage einer moeglichen IM-Taetigkeit zahlreiche Prozesse gefuehrt und gewonnen hat.
Der ueber Agenturen von der Birthler-Behoerde verbreitete Eindruck, dass Gysi nicht oder unzureichend durch den MDR ueberprueft wurde, ist somit falsch.
Eric Markuse
MDR-Unternehmenssprecher







