(openPR) Im Internet surfen, den Bildschirm ausschalten, Filme schauen - Arbeiten die Mitarbeiter wirklich im Homeoffice? In Zeiten der Corona Krise blüht Spyware, mit der Chefs alles kontrollieren.
Vor einigen Wochen erhielten Bankangestellte einen Brief vom Chef. Er sagte: Sie werden überwacht! Wir zeichnen Ihre Tastenanschläge auf! Wir speichern Ihre besuchten Webseiten! Und alle 5 Minuten machen wir einen Screenshot Ihres Bildschirms! Wir können auch jederzeit den Live-Bildschirm Ihres Computers sehen!
Die Überwachung am Arbeitsplatz ist kein neues Phänomen. Zum Beispiel installierten Investmentbanken in London Bewegungsmelder an Tischen, um zu überprüfen, ob Banker bei der Arbeit waren. Aber jetzt, da die meisten Büroangestellten von zu Hause aus arbeiten, ist diese Form der physischen Beobachtung kaum möglich. Der Manager sieht nicht, ob der Mitarbeiter lange Pausen einlegt oder ein persönliches Gespräch in der Küchenzeile führt. Aus diesem Grund ist Überwachungs-Software, die Mitarbeiter im Home Office überwacht und steuert, auf dem Vormarsch.
Auch die Laptops des Unternehmens können mit einer solchen Software kontrolliert werden: Mit der Software "Wolfeye" kann unter anderem folgendes kontrolliert und überwacht werden: E-Mails, Website-Besuche, Tastenanschläge. Auf diese Weise können Sie echte Benutzerverhaltensprotokolle erstellen. Wer ist für wie lange auf Facebook? Wer liest während der Geschäftszeiten Sportnachrichten? Wer schaut Filme während der Arbeit? Das Computerprogramm kann so konfiguriert werden, dass die gesammelten Informationen an die E-Mail-Adresse des Chefs gesendet werden.
Zahlreiche Unternehmen setzen in der Corona-Krise auf die Überwachungssoftware Wolfeye ( https://www.windows-keylogger.com ), das alle fünf Minuten ein Foto des Mitarbeiterbildschirms erstellt. So kann der Chef genau sehen, was seine Mitarbeiter gerade am Bildschirm arbeiten. Die Software kann zudem alle Tastatureingaben aufzeichnen und gibt so ausführliche Berichte über besuchte Webseiten und vieles mehr. Durch den Einsatz der Software „Wolfeye Screenviewer“ (https://www.windows-keylogger.com/screenviewer.html) kann der Chef sogar den Live-Bildschirm des Mitarbeiters sehen, als würde er selbst direkt davor sitzen. Und: ohne dass der Mitarbeiter etwas davon mitbekommt. „Screenviewer“ kann als Ergänzung zum Wolfeye Keylogger oder alleine eingesetzt werden.
Die Software dient nicht nur zur Erkennung von Verstößen gegen Arbeitsgesetze im Bereich der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, sondern auch zur Messung der Produktivität. Ende des 19. Jahrhunderts befanden sich die Aufseher noch in Fabriken mit einer Stoppuhr, um die Arbeitsproduktivität zu messen. Heute sind keine komplexen Messinstrumente mehr erforderlich - es genügt ein Computerprogramm.
Neben Wolfeye Keylogger und Wolfeye Screenviewer gibt es eine Reihe anderer Softwareanbieter wie Time Doctor, Teramind oder VeriClock, die Leistungsmetriken wie die Arbeitszeit oder die Anzahl der gesendeten E-Mails aufzeichnen. Anwendungen wie Time Doctor sind ebenfalls Push-basiert: Mitarbeiter erhalten einen Schub, wenn sie zu viel Zeit auf Facebook oder YouTube verbringen. Auf dem Bildschirm wird eine Erinnerung angezeigt: "Arbeiten Sie noch an ...?" Es ist, als hätte der Chef einen Kontrollbesuch gemacht.
In China geht die digitale Überwachung noch weiter: Mit der DingTalk-Bürosoftware können Sie Anwesenheit und Abwesenheit präzise steuern. Der Systemadministrator definiert das Wi-Fi-Netzwerk oder die GPS-Koordinaten als Workstation. Wenn Mitarbeiter morgens ins Büro kommen und automatisch von ihrem Smartphone aus in das WLAN-Netzwerk eintreten, starten sie die Digitaluhr ohne zusätzliche Aktionen. Wenn Mitarbeiter zum Mittagessen oder auf die Toilette gehen und sich daher außerhalb des Versorgungsbereichs des WLAN befinden, versagen sie versehentlich. Tricks und Tricks auf einer Digitaluhr sind fast unmöglich - Anmeldeinformationen oder Standortdaten lügen nicht.












