(openPR) Allein in Deutschland begehen jährlich ca. 10.000 Menschen Suizid. Eine erschreckende Zahl, hinter der sich unendlich viel Leid und Trauer aus tausenden Einzelschicksalen verbirgt. Die Zurückgelassenen haben quälende Fragen zu beantworten, drückende Lasten zu bewältigen, und suchen nach helfender Literatur und weiterführenden Ratgebern. Ein nun erschienenes Buch (Verlag neobooks/epubli) von Stefan G. Rohr verspricht tiefgreifende Erkenntnisse und Hilfe bei der Trauerbewältigung, dieses auf der Basis eines Erfahrungsberichtes.
Worte, die die Tragödie der Hinterbliebenen beschreiben, wenn ein geliebter Mensch Suizid begangen hat, vermögen es nie wirklich, das Geschehene zu erfassen. Das Warum, die Schuldgefühle, Trauer und Leid, Schmerz und die Vernichtung all des Bisherigen katapultieren die Hinterbliebenen in eine fremde Galaxie. Im September 2019 wurde der Autor Stefan G. Rohr mit dem Suizid seiner Ehefrau im eigenen Hause konfrontiert. Sein Leben war mit einem Schlag auf den Kopf gestellt, Schmerz und Leid nahmen ihn ein und er durchlebte alle Phasen, die Hinterbliebene von Suizidenten traumatisch durchleiden. Aber er widmete sich auch der Aufarbeitung, der Hintergrundanalyse, der Suche nach Ursachen und Auslösern. Wie er selbst sagt, war diese Zeit auch davon bestimmt, seinen „maximal verstellten Rubik-Würfel“ wieder zu ordnen und das Leben in der veränderten Form zu begreifen.
... weil nichts mehr so ist wie es war!
Hauptberuflich Romanautor, hat der Verfasser in seinem Buch „Konfrontation mit einer Selbstvernichtung“ seine Gefühle, Ängste, Schuldkomplexe und die tiefe Verzweiflung – teils berichtartig – beschrieben. Er zielt aber in erster Linie darauf ab, anderen Betroffenen und Suizidhinterbliebenen Hilfestellung anzubieten. Dabei befasst er sich mit den drängendsten Fragen, die in der ersten Zeit nach dem Suizid eines geliebten Menschen aufkommen. Er begegnet der komplexen Thematik ausschließlich als Betroffener, der seine Erlebnisse und Erkenntnisse zu hilfreichen Gedanken und Anregungen umformt. Auf fürsorgliche und sehr sensible Weise führt er seine Leser, die er immer wieder auch als „Opfer“ bezeichnet, durch die emotionalen Hölle, die die Betroffenen in der ersten Zeit nach dem Verlust durchleben müssen. Dabei lässt er seinen Leser/innen den benötigten Freiraum für eigene Gedanken und ihrer Transformation in die eigene Gefühlswelt und die individuelle Überzeugung.
Ein außergewöhnliches Buch ist so entstanden, welches enorme Kraft ausstrahlt und stellenweise poetische Züge darbietet, die das Lesen eines „harten“ Stoffes behutsam anreichern und einer geschundenen Seele guttut.
Dieses Buch dient aber auch der Suizid-Prävention. Menschen, die mit Selbsttötungsabsichten zu kämpfen haben, sollten es lesen. Sie erhalten ein ungeschminktes Abbild dessen, was ein derartiger, falscher Entschluss in dessen engstem Umfeld anrichtet, und dass es stets Lösungen gibt, auch wenn völlige Ausweglosigkeit besteht.
Erhältlich als eBook ISBN: 987-3-7502-2881-8 (€ 2,99) ubnd als Taschenbuch (€ 14,99); kostenlose Rezensionsexemplare können beim Autor angefordert werden.
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