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Gehorch dir selbst!

22.04.202010:03 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Gehorch dir selbst!

(openPR) Robert Cialdini nennt in seinem Bestseller „Influence“ sechs grundlegende Manipulationsprinzipien, die Menschen verwenden, um sich mit ihren Interessen gegenüber anderen durchzusetzen: Sympathie, Wechselseitigkeit, Gruppenzugehörigkeit, Folgewirksamkeit, Knappheit und Autorität.



Momentan ist besonders die Autorität wieder sehr beliebt. Die Welt ist voller Experten, die einem erklären, wie man sich in dieser krisenhaften Zeit richtig verhält. Allen voran Virologen, aber auch Ärzte und Lehrer geben den Ton an. Der einfache Mensch ist diesen Empfehlungen hilflos ausgeliefert. Oft fehlen die Zeit und der Überblick, um die Fülle an Informationen richtig zu gewichten. Genau an dieser Stelle greift dann auch der Manipulationsmechanismus. Anstatt rational zu handeln, stürzt man in ein tief verankertes Verhaltensmuster, das einem Rettung verheißt.

Es gibt einen Grund, warum Manipulationstechniken funktionieren. Sie basieren auf vorrationalem Wissen, das in vielen Fällen tatsächlich nützlich sein kann. So macht es zum Beispiel Sinn, sich an Menschen zu halten, die einen mögen. Vermutlich sind sie einem wohlgesonnen und helfen einen in schwierigen Situationen weiter. Raffinierte Manipulatoren wissen, wie man anderen Honig ums Maul schmiert. Sie kennen die Tricks und Kniffe, die Menschen in gute Stimmung versetzen und wie man diese Laune für sich selbst und seine Interessen nutzt.

Tatsächlich sollte man die Manipulationsstrategien, Cialdini spricht lieber von Einfluß-Prinzipien, für sich einsetzen und sich selbst zu einem eigenen besten beeinflussen:

1. Sympathie: Man sollte sich öfters selbst loben und ein guter Freund sein.
2. Wechselseitigkeit: Was man gibt, kommt zu einem zurück. Also steigert man am besten Vertrauen, Gelassenheit, Aufmunterung für sich und andere.
3. Gruppenzugehörigkeit: Seien sie sich bewußt, zu welcher Gruppe sie gehören wollen. Wer Ehrlichkeit erwartet, sollte sich ehrlich verhalten.
4. Folgewirksamkeit: Nehmen sie sich bei Wort. Sagen sie, was sie vorhaben und tun sie es. Walk your self-talk macht selbstbewußt.
5. Knappheit: Schauen sie in den Spiegel und machen sie sich bewußt, daß es sie nur einmal gibt. Sie sind einzigartig, unersetzlich, eine echte Kostbarkeit.
6. Autorität: Sie sind der größte Experte für ihr Leben. Keiner kennt sie besser. Was man über sich selbst weiß, sollte Richtschnur des eigenen Handelns sein.

Wenn Menschen ihre Professorentitel erwähnen, ihre Auszeichnungen zeigen oder einfach einen weißen Kittel anziehen und vor einem Universitäts-Klinikum Interviews geben, wirkt das auf einer Unbewußten Ebene äußerst überzeugend. Man nimmt die Zeichen der Wissensmacht war und sie scheinen überwältigend. Das Interview mit einem Experten im Heute-Journal wirkt sehr viel professioneller und damit indirekt fundierter als ein holpriges YouTube-Video. Form bestimmt Inhalt und Botschaft und schließlich auch die Reaktion.

Tatsächlich gibt es oft gute Gründe, warum jemand eine Autoritätsposition innehat. Zuhören und Dinge kritisch zu hinterfragen, kann sicher nicht schaden. Wirklich gehorchen sollte man auf Dauer aber nur sich selbst und dem eigenen gesunden Menschenverstand.

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