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FutureWork360: Wie virtuell kann Forschung werden?

26.03.202016:29 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Forschungsprojekt ermöglicht über virtuelle Umgebung Einblicke in die Zukunftsarbeit

Wie gelingt die gemeinsame Projekt- und Forschungsarbeit sowohl im internationalen Kontext als auch in Krisenzeiten? Die Fraunhofer-Institute IAO und IPA machen im Projekt »FutureWork360« Potenziale sichtbar, wie neue und vor allem virtuelle Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit funktionieren können.



Die aktuelle Corona-Pandemie verdeutlicht, wie störanfällig unsere sich kontinuierlich wandelnde Arbeitswelt ist. Es müssen neue virtuelle Lösungen entwickelt werden, wenn der persönliche Austausch in Form von Workshops, Meetings oder Veranstaltungen wegfällt. Nur so können weiterhin kreative Lösungen, Forschungskooperationen und das möglichst reibungslose Arbeiten in Krisenzeiten gelingen.

Das Forschungsmarketingprojekt »FutureWork360« zielt darauf ab, einer internationalen Zielgruppe möglichst niederschwellig Zugang zu Forschung und Innovation zu bieten. Das gelingt mithilfe eines digitalen Zwillings. Der Grundgedanke ist dabei, sich zeit- und ortsunabhängig mit Forscherinnen und Forschern auszutauschen, Innovationen zu entdecken und damit eine internationale Vernetzung und Forschungskooperation schneller voranzutreiben. Die aktuelle Corona-Krise zeigt, dass Forschungseinrichtungen und Unternehmen neue Wege gehen müssen und deshalb vor allem virtuelle Kommunikationsformen große Chancen eröffnen.

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO eine Online-Plattform entwickelt, die verschiedene Forschungslabors für das Zielland Frankreich virtuell aufbereitet zur Verfügung stellt. Thematisch widmet sich das Projekt den Herausforderungen von über 300 französischen Unternehmen des Industrie- und Forschungsverbunds der Kunststoffverarbeitung »Plastipolis«.

Der digitale Zwilling als neue virtuelle Wissenstransferlösung
In einer virtuellen Labortour werden Interessierte für die Herausforderungen der Arbeitswelt der Zukunft sensibilisiert sowie Lösungswege, Methoden und exemplarische Beispiele aufgezeigt. Um die Forschung zum Erlebnis zu machen und auf spielerische Art und Weise Innovationsthemen in den Fokus zu rücken, kommen Virtual Reality-Technologien und vernetzte, echtzeitfähige Kommunikationsformen zum Einsatz. In Zusammenarbeit mit der Hemminger Ingenieursgesellschaft GmbH wurden durch einen 3D-Laserscanner digitale Zwillinge von verschiedenen Laborumgebungen erstellt, die über die Online-Plattform www.futurework360.de selbst erkundet werden können.

Kommunikativ wird das Projekt von der Initiative Deutschland – Land der Ideen begleitet. Zusätzlich wird in Zukunft die Möglichkeit bestehen, online über sogenannte Echtzeit-Web-Sessions direkt mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IAO und des Fraunhofer IPA in Kontakt zu treten. Dabei können sowohl technologische und wissenschaftliche Fragen rund um die Entwicklungen der Forschungsinstitute diskutiert als auch mögliche Kooperationen besprochen werden. »Zum ersten Mal wird ein digitaler Zwilling als neue Kommunikationsform gedacht, denn derzeit können die Leute nicht mehr reisen und vermeiden jeglichen direkten Kontakt. Mit der virtuellen Tour und den Websessions können Projektarbeiten so gut wie möglich fortgeführt werden«, sagt Projektleiter Dr. Stephan Wilhelm vom Fraunhofer IAO.

Das Projekt »FutureWork360« wird im Rahmen der internationalen Forschungsmarketingkampagne »The Future of Work« vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF gefördert. Seit Juni 2019 bietet die Kampagne über eine Dauer von 18 Monaten zehn exzellenten Forschungsnetzwerken eine Plattform, um ihre innovativen Projekte für die Zukunft der Arbeit in den Zielländern Frankreich, Japan und USA zu präsentieren und um internationale Partner zu werben.

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