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Vorstandsvergütungen und Laserschmelzen

24.02.202016:26 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Vorstandsvergütungen und Laserschmelzen

(openPR) IHK Frankfurt am Main zeichnet zwei Absolventen der Frankfurt UAS für herausragende Studienleistungen mit dem Hans-Messer-Preis 2019 aus

Mario Tridico Massó, Absolvent des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsrecht, und Mounir Jebabli, Absolvent des Master-Studiengangs Allgemeiner Maschinenbau von der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) sind mit dem Hans-Messer-Preis 2019 ausgezeichnet worden. Seit 30 Jahren verleiht die Frankfurter Industrie- und Handelskammer (IHK) diesen Preis als Anerkennung für herausragende Studien- und Prüfungsleistungen an Studierende der Frankfurt UAS. Tridico Massó wird ausgezeichnet für seine Bachelor-Arbeit, in der er sich mit der Umsetzung der Say-On-Pay-Forderung in der zweiten (europäischen) Aktionärsrechterichtlinie in deutsches Recht beschäftigte. Er untersuchte, ob und inwieweit eine Verlagerung der Zuständigkeit für die Festsetzung der Vorstandsvergütung vom Aufsichtsrat auf die Hauptversammlung mit dem deutschen Recht in Einklang steht. Die Master-Arbeit von Jebabli befasst sich mit den Einflüssen der Laserparameter auf die Maßhaltigkeit beim selektiven Laserschmelzen, also mit dem Optimieren eines Verfahrens aus dem Bereich des 3D-Drucks. Der Hans-Messer-Preis ist mit jeweils 3.000 Euro Preisgeld dotiert.



„Die Messer-Preis-Verleihung ist jedes Jahr ein ganz wichtiger Termin für uns, weil diese Auszeichnung den Erfolg anwendungsorientierter Lehre und das Potenzial unserer hervorragenden Absolventinnen und Absolventen würdigt. Dafür danken wir der IHK Frankfurt sehr herzlich“, so Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt UAS. „Zugleich ist der Preis ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit unserer Hochschule mit der Wirtschaft und der Stadt Frankfurt.“ Dievernich beglückwünschte die diesjährigen Preisträger, die mit ihren anspruchsvollen und praxisorientierten Abschlussarbeiten aus den Bereichen Wirtschaftsrecht und Maschinenbau zeigten, dass die Hochschule am Puls der Zeit lehre und forsche. „Die Unternehmen der Region sind herzlich eingeladen, mit uns an ihren Fragestellungen anwendungsorientiert zu forschen“, so Dievernich weiter.

„Je praxisnaher Studierende ausgebildet werden, desto leichter fällt es ihnen, ihr erlerntes Wissen im Unternehmen einzubringen. Das ist für die jungen Fachkräfte, aber auch für unsere Unternehmen eine große Chance. Unsere Unternehmen suchen händeringend gut ausgebildete Fachkräfte, den Preisträgern steht die Welt also offen“, sagte Dr. Michael Groß, Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main, anlässlich der 23. Hans-Messer-Lecture und Verleihung des Hans-Messer-Preises 2019 in den Räumen der Frankfurter IHK.

Für seine Bachelorarbeit „Say on pay – Eine verpflichtende Kompetenz der Aktionäre zur Entscheidung von Vorstandsvergütungen“ hat sich Tridico Massó zunächst die rechtlichen Hintergründe der betroffenen Regelungen eigenständig erarbeitet. Er hat sich kritisch mit den Umsetzungsvorschlägen des nationalen Gesetzgebers auseinandergesetzt und die Auswirkungen einer Verlagerung der Entscheidungszuständigkeiten vom Aufsichtsrat zur Hauptversammlung dargestellt. Hieraus hat er dann seine Empfehlungen für mehr Satzungsautonomie der Aktiengesellschaften, die Aufnahme von Clawback- bzw. Öffnungsklauseln in Vorstandsverträge, die eine Rückforderung variabler Vergütungsbestandteile ermöglichen, sowie für eine rechtliche und tatsächliche Stärkung des Aufsichtsrats abgeleitet. Diese Empfehlungen habe der 23-jährige Krifteler überzeugend begründet, so Betreuerin Prof. Dr. Andrea Ruppert vom Fachbereich Wirtschaft und Recht der Frankfurt UAS. „Die Bachelor-Arbeit befasst sich mit einem hochaktuellen und praxisrelevanten Thema. Der Verfasser hat sich einer schwierigen Aufgabe gestellt, indem er sich mit einer rechtlichen Frage auseinandersetzte, die sich noch im Stadium des Gesetzgebungsverfahrens befand und somit auch noch in der wissenschaftlichen Diskussion“, erklärt Betreuerin Ruppert.

Jebablis Master-Arbeit mit dem Titel „D-optimale Versuchsplanung zur Identifikation der Einflüsse der Laserparameter auf die Maßhaltigkeit beim selektiven Laserschmelzen“ beschäftigt sich mit einem innovativen additiven Fertigungsverfahren aus dem Umfeld des sogenannten 3D-Drucks, welches über das laserstrahlbasierte Aufschmelzen und anschließende Erstarren metallischer Werkstoffe die wirtschaftliche Herstellung technologisch anspruchsvoller Produkte, beispielsweise in den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik, Medizintechnik und Fahrzeugtechnik, ermöglicht. Der Betreuer Prof. Dr.-Ing. Damian Großkreutz vom Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften hält die Arbeit aus folgendem Grund für preiswürdig: „Das Innovative und Besondere an Jebablis Arbeit ist, dass er die vorhandene Wissenslücke zwischen der parameterbasierten – von meinem Kollegen Prof. Dr. Andreas Orth im Rahmen eines LOEWE-Projektes entwickelten – mathematisch-naturwissenschaftlichen Prozessplanung und der operationalen Prozessdurchführung schließt. Dadurch ermöglicht seine Arbeit einen technologischen und wirtschaftlichen Sprung in der industriellen Anwendung des selektiven Laserschmelzens." Jebablis Vortrag zu dem Thema auf dem letztjährigen 16. DoE-Kongresses (Design of Experiments), einer gemeinsamen Veranstaltung von der IHK Hessen innovativ und der Frankfurt UAS, sei hervorragend gewesen und von den Teilnehmenden mit großem Interesse verfolgt worden. Der 29-jährige Hanauer Mounir Jebabli arbeitet seit Oktober 2019 als Software-Entwickler bei Hexagon Manufacturing Intelligence in Wetzlar. Während seines Studiums engagierte er sich im Studierendenparlament.

Der Hans-Messer-Preis wird jährlich zu Ehren des langjährigen IHK-Präsidenten und Ehrenpräsidenten Dr. Hans Messer vergeben, um den Know-how-Transfer zwischen Unternehmen und Hochschulen weiter zu intensivieren. Die Verleihung erfolgte im Rahmen der 23. Hans-Messer-Lecture. Gastredner war Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main. Er sprach zum Thema „Fridays for Future & Co – wie bewältigen wir die Herausforderungen des Anthropozäns?“.

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 3: Wirtschaft und Recht, Andrea Ruppert, Telefon: +49 69 1533-3813, E-Mail: E-Mail, Fachbereich 2: Informatik und Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr. Damian Großkreutz, Telefon: +49 69 1533-2235, E-Mail: E-Mail

Mehr zum Fachbereich Wirtschaft und Recht unter www.frankfurt-university.de/fb3; weitere Informationen zum Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften unter www.frankfurt-university.de/fb2.

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