(openPR) Weiterbildung an der Uni Hamburg vermittelt Wissen zu Technik, organisatorischen Strukturen und Verhaltensregeln für IT-Securitymanager und IT-Sicherheitsbeauftragte
In vielen Unternehmen und Organisationen stellt der Mangel an Computersicherheit eine vielschichtige Bedrohung dar. Während in den Medien vorrangig über spektakuläre Cyber-Angriffe und Datenschutzverletzungen berichtet wird, liegt die größte Sicherheitslücke häufig im Unternehmen selbst: bei den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie in organisatorischen Strukturen. Deren argloser Umgang mit vertraulichen Daten und das unbedachte Installieren von Software aus dem Internet führt zu hohen Sicherheitsrisiken. Hinzu kommen häufig noch unzureichende Regelungen bei Zugriffsrechten, Kontrollstrukturen und Backupverfahren.
Um die IT-Infrastruktur eines Unternehmens nachhaltig abzusichern und gegen Angriffe von außen und innen zu schützen, sind produktneutrale und übergreifend anwendbare Kenntnisse nötig, die sich auch bei Änderungen der Sicherheitslage und neuen Verfahren und Produkten anwenden lassen. Die Universität Hamburg bietet eine Weiterbildung speziell für die IT-Sicherheit von Unternehmen an. Sie wurde Prof. Dr. Hannes Federrath, gemeinsam mit Prof. Dr. Mathias Fischer Leiter des Arbeitsbereiches „Security & Privacy“ am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg, entwickelt. Der Kurs „IT-Sicherheitsmanagement“ vermittelt in 5 Tagen sowohl Grundsätze des Sicherheitsmanagements und eines professionellen Schutzkonzepts als auch praktisches Wissen, wie u. a. Grundlagen von Rechner- und Netzsicherheit, BSI IT-Grundschutz, Verschlüsselung, Datenschutz und Intrusion Detection. Er richtet sich an IT-Sicherheitsbeauftragte und in der IT tätige Personen.
Das nächste Seminar findet in der Zeit vom 17. bis 21.02.2020 statt. Es sind noch wenige Plätze für Schnellentschlossene vorhanden.









